Arbeitsmarkt

Pfister zu Ardo: „Ein internationaler Konzern darf nicht einfach zusperren und die Menschen im Regen stehen lassen!“

SPÖ NÖ fordert weitere Anstrengungen zum Erhalt der heimischen Tiefkühlgemüseproduktion sowie einen fairen Sozialplan und eine Arbeitsstiftung für die Beschäftigten „Wenn ein internationaler Konzern ein Werk schließen will, obwohl es interessierte Investoren und Unterstützungsangebote gibt, dann ist das verantwortungslos gegenüber den Beschäftigten und einer ganzen Region“, kritisiert SPÖ-Arbeitnehmersprecher LAbg. Rene Pfister im Rahmen der gemeinsamen Aktuellen Stunde von SPÖ, ÖVP und FPÖ zur Zukunft des Ardo-Werks in Groß-Enzersdorf. Rund 190 Beschäftigte und 50 Leiharbeitskräfte sind betroffen, dazu kommen rund 500 bäuerliche Betriebe im Marchfeld. Besonders alarmierend sei, dass erste Landwirtschaftsbetriebe bereits die Aussaat von Winterspinat gestoppt haben. Ende Dezember soll

Pfister: „Arbeitslosigkeit in NÖ steigt um 7,7 % – FPÖ-Rosenkranz muss endlich ins Handeln kommen“

Anstieg der Arbeitslosigkeit ist in NÖ mehr als dreimal so hoch wie im Österreichschnitt Die aktuellen Arbeitsmarktzahlen für September zeigen eine weiterhin angespannte und mittlerweile erschreckende Entwicklung in Niederösterreich: 46.163 Menschen sind arbeitslos gemeldet – um 7,7 % mehr als vor einem Jahr. Österreichweit beträgt der Anstieg lediglich 2,5 %. Auch die Zahl der Schulungsteilnehmerinnen und Schulungsteilnehmer steigt in Niederösterreich um 3 % auf 10.450, während sie österreichweit um 1,9 % abnimmt. Zudem ist besonders alarmierend, dass die Arbeitslosigkeit bei Frauen in Niederösterreich um satte 11,3 % gestiegen ist. Für SPÖ-Arbeitnehmersprecher LAbg. Rene Pfister ist angesichts dieser Entwicklung vor

Hergovich/Zonschits: „Bei Ardo müssen jetzt die Beschäftigten im Mittelpunkt stehen!“

SPÖ NÖ fordert umfassenden Sozialplan; FPÖ-Arbeitsmarkt-Landesrätin Rosenkranz muss endlich ihre Arbeit aufnehmen und alle Möglichkeiten ausschöpfen Die angekündigte Schließung des Ardo-Produktionsstandortes in Groß-Enzersdorf ist ein schwerer Schlag für die Beschäftigten, ihre Familien und die gesamte Region, erklärt SPÖ-Klubobmann, Bezirksvorsitzender Rene Zonschits: „187 Menschen sollen ihren Arbeitsplatz verlieren, zusätzlich sind rund 50 saisonale Leiharbeitskräfte betroffen. Hinter diesen Zahlen stehen Menschen und Familien, die jetzt vor einer völlig neuen Situation stehen und rasch Sicherheit und Perspektiven brauchen.“ Für Zonschits ist deshalb klar, dass ein ordentlich ausgearbeiteter Sozialplan das Mindeste sein muss: „Es braucht faire Lösungen für die Beschäftigten und konkrete Unterstützung

Pfister: „Schwarz/Blau darf bei steigender Arbeitslosigkeit nicht länger zuschauen“

SPÖ NÖ fordert aktive Arbeitsmarktpolitik und Qualifizierungsoffensive für Niederösterreich „Die Arbeitswelt verändert sich rasant: Digitalisierung, Automatisierung, Künstliche Intelligenz, Klimakrise und demografischer Wandel stellen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer sowie Betriebe vor große Herausforderungen. Gerade jetzt braucht es eine aktive Beschäftigungs- und Arbeitsmarktpolitik. Wer nur zuschaut, lässt jene Menschen im Stich, die Unterstützung, Qualifizierung und neue Chancen brauchen“, betont SPÖ-Arbeitnehmersprecher LAbg. René Pfister in der Debatte zum Doppelbudget im NÖ Landtag. Die aktuellen Arbeitsmarktzahlen zeigen den Handlungsbedarf deutlich: Im Juni waren in Niederösterreich 44.284 Personen arbeitslos gemeldet – um 1.941 bzw. 4,6 % mehr als vor einem Jahr. Damit liegt der Anstieg in

Klima-Ausbildung für Jobs der Zukunft

Besuch im Klima-Ausbildungszentrum in Sigmundsherberg Finanzminister Markus Marterbauer, Landesrat Sven Hergovich, Landtagsabgeordneter Michael Bierbach und Landtagsabgeordneter a.D. Josef Wiesinger besuchten am Montag, den 4. August Europas erstes Klimaschutz-Ausbildungszentrum im Bezirk Horn im Waldviertel. BFI-Vorstandsvorsitzender Christian Farthofer und der Leiter des Ausbildungszentrums Martin Swoboda führten die Gäste durch das Zentrum und informierten über Ausbildung und Entwicklung des Zentrums. Finanzminister Markus Marterbauer: „Das Klimaschutz-Ausbildungszentrum in Sigmundsherberg in Niederösterreich ist ein echtes Leuchtturm-Projekt und europaweit einzigartig. Jeder weiß, dass Klimawandel und Energiewende Mega-Herausforderungen für uns und unsere Kinder sind. Daher ist Klima- und Naturschutz eine unverzichtbare Notwendigkeit – auch aus Sicht des Finanzministers. Wenn wir die EU-Klimaziele verfehlen, müssen wir

Pfister: „Mikl-Leitner soll sich endlich bei den arbeitenden Menschen entschuldigen“

Wer Teilzeit arbeitet, ist nicht asozial, sondern wird von der Politik im Stich gelassen Wenn eine Verkäuferin, ein Pfleger oder ein Fabrikarbeiter in Teilzeit arbeiten, dann tun sie das meist nicht aus Luxus, sondern weil sie gesundheitlich am Limit sind, Betreuungspflichten haben, keine besseren Arbeitsbedingungen vorfinden und schlicht auch keine Vollzeitstellen seitens der Unternehmen angeboten werden. „Landeshauptfrau Mikl-Leitner als Spitzenvertreterin der schwarz-blauen Landeskoalition spricht davon, dass Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer ‚asozial‘, ‚unfair‘ und ‚ungerecht‘ sind, das ist ein Tiefpunkt im Umgang mit den arbeitenden Menschen in diesem Land“, sagt SPÖ-Arbeitnehmersprecher LAbg. Rene Pfister. Pfister stellt klar: Teilzeit ist keine Provokation,

31.07.2025|Arbeit und Wirtschaft, René Pfister|
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