Pfister zu Pflegebonus in NÖ: „Offenbar fällt es Schwarz-Blau schwer, gute Ideen anzuerkennen, wenn sie von der SPÖ kommen“
SPÖ-Antrag zum Pflegebonus findet nun beinahe wortgleich Eingang bei ÖVP und FPÖ „Wir freuen uns, dass sich die schwarz-blaue Landeskoalition nun endlich bewegt und unsere Forderung zur Absicherung des Pflegebonus übernimmt. Offenbar fällt es ÖVP und FPÖ aber schwer, gute Ideen anzuerkennen, wenn sie von der SPÖ kommen“, erklärt SPÖ-LAbg. Rene Pfister. Die SPÖ NÖ fordert mit einem Antrag die vollständige Absicherung des Pflegebonus bis 2028 und darüber hinaus. Dass nun auch ÖVP und FPÖ einen beinahe identen §34-Antrag eingebracht haben, sei ein klarer Beweis dafür, dass der Druck der SPÖ Wirkung gezeigt habe, so Pfister: „Im Kern geht es
Landtagsvorschau Mai von SPÖ-Klubobmann Hannes Weninger
SPÖ NÖ drängt im Landtag auf Sicherung der bestehenden Rettungs- und Notarztstrukturen Die Landtagssitzung am kommenden Donnerstag steht ganz im Zeichen der notärztlichen Versorgung in Niederösterreich. „Solange es keinen gleichwertigen Ersatz und keine vollständig umgesetzten Begleitmaßnahmen gibt, dürfen bestehende Notarztstandorte nicht geschlossen werden. In der Rettungskette entscheidet oft jede Minute über Leben und Gesundheit“, betont SPÖ-Klubobmann Hannes Weninger. Per Antrag fordert die SPÖ NÖ, die bestehende notärztliche Versorgungsstruktur aufrechtzuerhalten, bis alle im Gesundheitsplan vorgesehenen Maßnahmen tatsächlich umgesetzt, finanziert und funktionsfähig sind. „Voraussetzung für eine Neuausrichtung des Rettungs- und Notfallsystems ist die gesicherte 24/7 Erst- und Akutversorgung in allen Krankenhäusern,
Scheele: „Pflegegeld-Valorisierung ist ein wichtiges Signal!“
SPÖ-Sozialministerin Korinna Schumann hat bekanntgegeben, dass das Pflegegeld für das Jahr 2027 um die volle Höhe der Inflation erhöht wird SPÖ NÖ begrüßt dies und fordert 2.000 Euro Mindestlohn netto in der Landesgesundheitsagentur „Die Valorisierung des Pflegegeldes ist ein wichtiger Schritt, um pflegebedürftige Menschen und ihre Angehörigen in schwierigen Zeiten zu entlasten. Gerade angesichts der weiter anhaltenden Teuerungskrise ist es entscheidend, dass Pflegebedürftigkeit nicht automatisch zu einem Armutsrisiko wird“, erklärt SPÖ-Gesundheitssprecherin LAbg. Mag. Karin Scheele am heutigen Tag der Pflege. Gleichzeitig brauche es auch bessere Bedingungen für jene Menschen, die tagtäglich in der Pflege arbeiten, insbesondere in Niederösterreich, so Scheele
Scheele: „Pflegekräfte brauchen bessere Arbeitsbedingungen“
Eine schwarz-blaue Streichung des Pflegebonus wie in Salzburg darf in Niederösterreich keinesfalls passieren SPÖ NÖ beharrt auf langjährigen Forderungen, um Pflegekräfte zu entlasten „Die Entwicklungen in Salzburg zeigen, wie schnell Pflegekräfte zum Spielball von schwarz-blauer Politik werden können. Dass der Pflegebonus gestrichen werden sollte, hat bei vielen Beschäftigten große Verunsicherung ausgelöst. Ein solcher Schritt darf in Niederösterreich keinesfalls passieren“, betont SPÖ-Gesundheitssprecherin LAbg. Mag. Karin Scheele im Zusammenhang mit dem österreichweiten Pflegevolksbegehren „Stopp den Pflegeraub!“. Scheele verweist darauf, dass Pflegekräfte enorme Leistungen erbringen und dafür verlässliche Rahmenbedingungen brauchen: „Wer tagtäglich Verantwortung für kranke und pflegebedürftige Menschen übernimmt, braucht Sicherheit und
Pfister: „Pflegekräfte arbeiten Teilzeit, weil sie sonst nicht durchhalten – nicht, weil sie, wie Mikl-Leitner sagt, ‚asozial‘ sind“
Weiter warten auf Mikl-Leitners Entschuldigung für ihre Entgleisung; Arbeitsrealität in der Pflege zwingt viele zur Teilzeit Wenn eine Altenpflegerin nach einer 24-Stunden-Schicht erschöpft nach Hause kommt und ihre Arbeit auf Teilzeit reduziert, um überhaupt weitermachen zu können, dann hat das nichts mit Bequemlichkeit zu tun, sondern mit Überlastung. „Es ist ein Schlag ins Gesicht für all jene, die im Pflegebereich täglich alles geben, wenn Landeshauptfrau Mikl-Leitner ihnen pauschal vorwirft, dass sie ‚asozial‘ sind“, kritisiert SPÖ-LAbg. Rene Pfister scharf. Die AK-Studie zeigt klar: Teilzeit ist für viele Pflegekräfte kein Wunsch, sondern pure Notwendigkeit. Pfister betont, dass es die schwarz-blaue Landeskoalition
Pfister zu NÖ Pflege: „Gute Arbeitsbedingungen statt Millionenprojekt in Vietnam!“
Pflegeoffensive in NÖ braucht faire Löhne und Ausbildungsperspektiven „Wer den Pflegebereich in Niederösterreich stärken will, muss in die Ausbildung in Niederösterreich investieren und die Arbeitsbedingungen spürbar verbessern“, betont SPÖ-LAbg. Rene Pfister angesichts des schwarz-blauen Pflegeprojekts in Vietnam: „Ein ordentliches Ausbildungsentgelt, höhere Löhne, geregelte Arbeitszeiten und die Möglichkeit, pflegende Angehörige anzustellen – das wären konkrete Maßnahmen, um mehr Menschen für den Pflegeberuf zu gewinnen.“ Dass stattdessen über vier Millionen Euro an Steuergeld in ein Projekt im Ausland fließen sollen, stößt bei Pfister auf Unverständnis: „Es gibt viele Menschen in Niederösterreich, die bereit wären, in der Pflege zu arbeiten – wenn






