03.08.2024
Pfister: „Was wusste Mikl-Leitner vom Vamed-Verkauf?“
VPNÖ-naher Manager bekommt Spitzenjob bei französischen Privat-Investoren; SPÖ verlangt Stellungnahme der Landeshauptfrau
Der Vamed-Verkauf wird immer brisanter. Wie hinlänglich bekannt, werden nach dem ÖBAG-Ausstieg aus der Vamed AG mehrere Reha-Zentren an den französischen Hedgefonds PAI Group verkauft. Nun soll Klaus Schuster, bisheriger Vorstandssprecher der Vamed – wie einem Standard-Artikel zu entnehmen ist – mit August der Chef von jener PAI-Tochterfirma werden, die die neu gekauften Reha-Zentren verwaltet.
„Brisant ist das deshalb, weil Klaus Schuster seit Jahrzehnten im Dunstkreis der ÖVP NÖ unterwegs ist. Er war von 1997 bis 2014 im Bereich der Landeskliniken und des NÖGUS tätig und stieg unter dem damaligen Spitalslandesrat Wolfgang Sobotka zum Regionalmanager für die Weiterentwicklung der Landeskliniken der Region Mostviertel auf“,
weiß SPÖ-LAbg. Rene Pfister:
„Es kann mir niemand erzählen, dass Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner nichts vom Vamed-Verkauf an die französischen Privat-Investoren gewusst hat. Für die SPÖ ist jedenfalls klar: Profitgier und Gewinnmaximierung haben im Gesundheits- und Pflegebereich nichts verloren! Wir verlangen in dieser Causa eine Stellungnahme der Landeshauptfrau und wollen jegliche Möglichkeiten ausloten, um die Versorgung wieder in Öffentliche Hand zu holen!“
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