Bildung und KinderbetreuungElvira Schmidt

28.01.2025

Schmidt: „Unfaire FPÖ-Politik gegen Beschäftigte“

Pädagoginnen und Pädagogen leisten hervorragende Arbeit, nicht nur am heutigen Tag der Elementarpädagogik; SPÖ NÖ fordert keine Pauschalverurteilung durch die FPÖ

„Die jüngsten Aussagen der FPÖ Niederösterreich, die Lehrerinnen und Lehrer pauschal verunglimpfen, sind nicht nur eine Beleidigung für alle engagierten Pädagoginnen und Pädagogen, sondern auch ein Angriff auf den Bildungsbereich und die Beschäftigten insgesamt. Während immer mehr Lehrkräfte in Niederösterreich fehlen, drohen FPÖ-Politiker Richtung Lehrerschaft. Weil man zu feig ist, sich mit wirklich Mächtigen anzulegen, werden nun Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer und einzelne Berufsgruppen von der FPÖ attackiert“,

kritisiert SPÖ-Bildungssprecherin LAbg. Elvira Schmidt die gestrige Presseaussendung der FPÖ scharf.

„Unsere Schulen stehen vor echten Herausforderungen: Personalmangel, steigende Anforderungen an die Inklusion und Digitalisierung sowie der Bedarf an moderner Infrastruktur. Doch statt sich diesen Themen zu widmen, zieht die FPÖ es vor, Lehrerinnen und Lehrer an den medialen Pranger zu stellen und die Stimmung in der Bildungsdebatte zu vergiften. Im Gegensatz zur FPÖ haben diese keine Medienteams, PR-Beratung oder Anwaltskanzleien, die sie mobilisieren können und sind diesen Attacken weitgehend schutzlos ausgeliefert“,

betont Schmidt.

Die SPÖ-Bildungssprecherin macht deutlich, dass alle Unterrichtsfächer, wie beispielsweise der Musikunterricht, einen Raum für Vielfalt und kulturelle Bildung bieten müssen:

„Es ist Aufgabe der Pädagoginnen und Pädagogen, Schülerinnen und Schüler, nicht nur Fachwissen zu vermitteln, sondern sie auch zu eigenständigem Denken und einer kritischen Auseinandersetzung mit gesellschaftlichen Themen zu befähigen. Dies als ‚Indoktrination‘ abzutun, ist ein durchschaubares Manöver der FPÖ, um von der FPÖ-Inhaltsleere in Sachen Bildungspolitik abzulenken.“

Schmidt abschließend:

„Die pauschale Verunglimpfung von Lehrerinnen und Lehrern, die sich tagtäglich für die Bildung unserer Kinder einsetzen, ist inakzeptabel. Statt Diffamierungen braucht es einen respektvollen Umgang und die Unterstützung von Pädagoginnen und Pädagogen, damit sie ihre wichtige Arbeit auch in herausfordernden Zeiten leisten können. Die SPÖ wird weiterhin für eine moderne, gerechte und vor allem respektvolle Bildungspolitik eintreten.“

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