12.09.2024
Pfister zu LGA: „Das schwarz-blaue Verwaltungsmonster in NÖ versagt“
NÖ Landesgesundheitsagentur schafft als aufgeblähter Verwaltungsapparat mehr Probleme als er löst
„Die jüngste Erweiterung des LGA-Vorstands zeigt deutlich, dass die Landesgesundheitsagentur mehr Probleme verursacht, als sie löst. Anstatt die dringend notwendigen Reformen im Gesundheitssystem voranzutreiben, wird die Bürokratie immer weiter aufgebläht. Ein weiteres Vorstandsmitglied mit einer Luxusgage verursacht nur zusätzliche Kosten, die aber eigentlich direkt in die Verbesserung der medizinischen Versorgung fließen sollten“,
kritisiert SPÖ-LAbg. Rene Pfister die jüngsten Entwicklungen.
Mit mittlerweile drei Vorständen entstehe der Eindruck, dass die LGA vor allem auf Eigenverwaltung statt Effizienz setzt, so Pfister weiter:
„Warum mit Konrad Kogler ein ehemaliger Polizist an der Spitze der Landesgesundheitsagentur steht, bleibt weiterhin ein Rätsel, daher begrüßen wir es grundsätzlich, dass nun eine Expertin in den Vorstand einzieht. Aber dann braucht es mit Kogler eben keinen ÖVP-Günstling mehr auf diesem Posten. Denn während das Verwaltungsmonster wächst, bleibt die tatsächliche Versorgung der Bevölkerung auf der Strecke. Die Herausforderungen – vom Ärztemangel über den steigenden Pflegebedarf bis zur Überlastung der Spitäler – werden nicht durch teure Führungspositionen gelöst, sondern durch gezielte und massive Investitionen in den gesamten Gesundheitsbereich! Aber anstatt nachhaltige Lösungen zu erarbeiten, wird der Fokus auf den Ausbau der Chefetagen gelegt. Das ist der falsche Weg!“
Pfister kritisiert abschließend auch die Klagen der Landesgesundheitsagentur:
„Die LGA sollte sich lieber darauf konzentrieren, die Probleme im eigenen System zu lösen, anstatt zu versuchen, Kritiker mundtot zu machen. Transparenz bedeutet, sich der Kritik zu stellen und nicht den Rechtsweg zu beschreiten.“
Laut Pfister ist seit den Klagen der LGA das Postfach unter https://noe.spoe.at/gesundheit regelrecht explodiert und es sind wieder unzählige Fälle besorgter Bürgerinnen und Bürger eingegangen.
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