03.07.2025
Zonschits: „Schwarz-Blau pfeift auf Freibäder!“
SPÖ-Rettungsplan für Frei- und Sommerbäder abgelehnt; Kahlschlag kommunaler Infrastruktur droht
Es ist für viele Bürgermeisterinnen und Bürgermeister wie ein Schlag ins Gesicht: ÖVP und FPÖ haben heute im Landtag den SPÖ-Rettungsplan für Freibäder abgelehnt.
„Damit lässt man Gemeinden und Städte bewusst mit einem drohenden kommunalen Kahlschlag alleine“, zeigt sich SPÖ-Kommunalsprecher LAbg. Rene Zonschits verärgert. Die SPÖ hatte eine neue Landesförderung zur Absicherung und Modernisierung von Frei- und Sommerbädern gefordert.
„Freibäder sind keine Luxusobjekte. Sie sind Orte der Begegnung, der Gesundheit – und für viele Kinder die einzige Möglichkeit, schwimmen zu lernen“, so Zonschits: „Wer hier spart, spart auf Kosten der Sicherheit und des sozialen Zusammenhalts.“
Die aktuelle Schwimmstudie des Kuratoriums für Verkehrssicherheit belegt die Wichtigkeit dieses Themas. Denn im Vorjahr sind 39 Menschen in Österreich ertrunken, rund 630.000 Menschen und damit 7 Prozent der österreichischen Bevölkerung können nicht, 23 Prozent nur unsicher schwimmen und bei den Fünf- bis 19-Jährigen sind es 137.000, die nicht schwimmen können. 2021 hatten noch 4 Prozent keine Bademöglichkeit in der Nähe, mittlerweile sind es 10 Prozent.
Der SPÖ-Rettungsplan sah unter anderem eine landesweite Bäderstudie, klare Förderkriterien und Planungssicherheit für Gemeinden vor. Zonschits abschließend:
„Doch anstatt zu helfen, duckt sich Schwarz-Blau weg und die Gemeinden bleiben auf den Kosten sitzen. So droht der Bevölkerung früher oder später nur das geschlossene Badetor.“
Teile diesen Beitrag!
Weitere Beiträge
Pfister zu Ardo: „Ein internationaler Konzern darf nicht einfach zusperren und die Menschen im Regen stehen lassen!“
SPÖ NÖ fordert weitere Anstrengungen zum Erhalt der heimischen Tiefkühlgemüseproduktion sowie einen fairen Sozialplan und eine Arbeitsstiftung für die Beschäftigten „Wenn ein internationaler Konzern ein Werk schließen will, obwohl es interessierte Investoren und Unterstützungsangebote
Spenger: „Bei Operationen darf nicht das Geldbörsl über den Termin entscheiden!“
SPÖ NÖ fordert volle Transparenz bei OP-Wartezeiten und endlich Verhandlungen über eine gemeinsame Gesundheitsregion Ost „Die aktuellen Medienberichte über mögliche Bevorzugungen von Privatpatienten und teilweise enorme OP-Wartezeiten sind alarmierend. Es kann nicht sein, dass
Landtagsvorschau Oktober von SPÖ-Klubobmann Rene Zonschits
SPÖ NÖ stemmt sich im Landtag weiter gegen die Schließung von Notarzt-Standorten und pocht auf eine eine Lösung für die Beschäftigten des Ardo-Werks sowie die Landwirte im Marchfeld Ein zentrales Thema der kommenden Landtagssitzung




