15.05.2026
„Grundversorgung statt Profit“ – SPÖ will Wasser in Niederösterreich schützen
SPÖ fordert Schutz des Wassers vor Privatisierung, klare Regeln bei Wasserknappheit und konsequenten Klimaschutz für Niederösterreich
„Trotz der kräftigen Regenfälle der vergangenen Tage bleibt die Lage in Niederösterreich angespannt“,
warnt SPÖ-Umweltsprecherin LAbg. Mag. Kerstin Suchan-Mayr. Zwar wurden etwa in Pottschach und Mönichkirchen zuletzt knapp 60 Millimeter Niederschlag gemessen, in anderen Regionen wie dem Waldviertel oder dem Bezirk Bruck an der Leitha fiel jedoch weiterhin deutlich zu wenig Regen. Besonders alarmierend sei, dass laut Experten die Niederschläge kaum Entlastung für das Grundwasser bringen. Gleichzeitig kämpfen viele Gemeinden bereits mit den Folgen der Trockenheit – zuletzt gab es im Bezirk Melk Probleme bei der Trinkwasserversorgung, wie Medienberichten zu entnehmen war.
„Die Klimakrise macht speziell vor Niederösterreich nicht Halt. Deshalb braucht es jetzt klare Maßnahmen zum Schutz unseres Wassers und zur Absicherung der Versorgung“,
so Suchan-Mayr. Die SPÖ lehnt jede Privatisierung des Trinkwassers klar ab, fordert einen klaren Vorrang für Trinkwasser bei Wasserknappheit, mehr Transparenz bei großen Wasserentnahmen sowie eine österreichweite Wasserstrategie mit starker Einbindung der Gemeinden. Gleichzeitig brauche es konsequenten Klimaschutz, um Trockenheit und Wasserknappheit langfristig entgegenzuwirken. SPÖ-Umweltsprecherin Nationalrätin Julia Herr:
„Die Trockenheit wird uns in Zukunft immer häufiger beschäftigen. Wasser ist öffentliche Grundversorgung, in Zeiten der Knappheit soll damit kein Profit gemacht werden. Wir haben einen Plan, um unsere Wasserversorgung nachhaltig abzusichern. Setzen wir ihn gemeinsam um!“
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