03.06.2026
Spenger: „Das Klinikprojekt Wiener Neustadt steht sinnbildlich für ein schwarz-blaues Systemversagen“
Kostenexplosion, Verzögerungen und chaotische Strukturen gefährden moderne Gesundheitsversorgung in Niederösterreich
„Der Rechnungshofbericht bestätigt schwarz auf weiß massive Mängel beim Neubau des Universitätsklinikums Wiener Neustadt – von fehlender Planung bis hin zu unklaren Zuständigkeiten“,
kritisiert SPÖ-LAbg. Mag. Dr. Rainer Spenger, Vizebürgermeister von Wiener Neustadt, der sich gleichzeitig bei den Beschäftigten im Klinikum ausdrücklich bedankt:
„Ärztinnen und Ärzte, Pflegekräfte und alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter leisten unter schwierigsten Bedingungen tagtäglich Herausragendes und halten das System am Laufen.“
Scharfe Kritik übt Spenger an der Kostenentwicklung des Projekts:
„Die ursprünglich veranschlagten 561 Millionen Euro sind mittlerweile auf rund 1,5 Milliarden Euro explodiert – und all das bei weniger Betten. Gleichzeitig wird der Baustart immer weiter hinausgeschoben. Viele Menschen glauben längst nicht mehr daran, dass das neue Klinikum tatsächlich kommt.“
Die Ursache sieht Spenger vor allem in den Strukturen der Landesgesundheitsagentur:
„Während in den Spitälern gespart wird, wächst die Verwaltung immer weiter. Doppelgleisigkeiten, überbordende Bürokratie und fehlende Verantwortung bremsen das gesamte System. Die schwarz-blaue Landeskoalition muss nun endlich Verantwortung übernehmen, statt weiter Ausreden zu suchen. Die Menschen in der Region haben sich eine moderne und funktionierende Gesundheitsversorgung verdient.“
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