23.10.2025
Spenger/Schindele: „Eissport und Akademie müssen in Niederösterreich gesichert bleiben“
SPÖ fordert per Resolutionsantrag den Erhalt der Eishockey-Akademie und des Eissportstandorts St. Pölten
SPÖ-Sportsprecher LAbg. Rainer Spenger, der erst vergangene Woche gemeinsam mit SPÖ-Landesparteivorsitzenden, Kontroll-Landesrat Sven Hergovich die Präsidentschaft des ASKÖ Niederösterreich übernommen hat, bedankte sich anlässlich des Tagesordnungspunktes zum NÖ Sportgesetz bei den Verantwortlichen im Sportland NÖ, bei allen Trainer- und BetreuerInnen sowie den tausenden ehrenamtlichen Funktionärinnen und Funktionären im ganzen Bundesland:
„Ihre Arbeit kann nicht hoch genug eingeschätzt werden! Ein herzliches Dankeschön für Ihr unersetzbares Engagement!“
Spenger erinnerte die verantwortliche Politik aber auch:
„Wer aufhört besser zu werden, hat aufgehört gut zu sein.“
Aus diesem Grund nannte Rainer Spenger eine Vielzahl von Verbesserungsmöglichkeiten, die von der finanziellen Unterstützung für die Dachverbände, über die tägliche Bewegungseinheit an Schulen und Kindergärten bis hin zum Ausbau von Fortbildungsprogrammen für Trainer sowie der Sportinfrastruktur reicht.
Bzgl. der Sportinfrastruktur brachte die SPÖ NÖ zugleich einen Resolutionsantrag ein.
„Nach 18 Jahren erfolgreicher Zusammenarbeit droht dem Eissport in Niederösterreich ein schwerer Rückschlag“,
warnte SPÖ-LAbg. Kathrin Schindele. Die angekündigte Beendigung der Kooperation zwischen der Bildungsdirektion, dem Sportzentrum Niederösterreich und der Okanagan Hockey Group gefährde nicht nur eine international anerkannte Akademie, sondern auch einen wichtigen Teil der Sportinfrastruktur im Land.
Die SPÖ NÖ forderte die schwarz-blaue Landeskoalition daher auf, umgehend mit allen Beteiligten Gespräche zu führen, um den Fortbestand der Eishockey-Akademie sowie der Eissporthalle in St. Pölten zu sichern. Speziell der verantwortliche FPÖ-Landesrat Landbauer sei gefordert, so Schindele:
„Es geht um Verantwortung gegenüber den jungen Sporttalenten, den Vereinen und der Stadt St. Pölten, die massiv in den Standort investiert hat. Eine Schließung wäre ein Schlag für den Nachwuchssport und ein fatales Signal für das Sportland Niederösterreich. Wer vom Sportland spricht, darf seine Aushängeschilder nicht aufgeben!“
Der Antrag wurde von ÖVP und FPÖ abgelehnt.
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