Landtagsvorschau von Klubobmann-Stellvertreter Christian Samwald
Die Themengebiete Wohnen, Gesundheit und Teuerungsstopp bestimmen auf Drängen der SPÖ NÖ weiter das Geschehen im NÖ Landtag; SPÖ NÖ weiht „Forum Landtag“ ein Das kürzlich eröffnete Besucherzentrum „Forum Landtag“ im NÖ Landhaus wurde von der SPÖ NÖ mit der Vorschau auf die kommende Landtagssitzung eingeweiht. „Das Thema ‚Wohnen‘ wird in den thematischen Fokus der nächsten Monate rücken müssen, da die derzeitige Situation einfach nicht tragbar ist. Die Teuerung muss abgefedert und Heizen und Wohnen wieder leistbar gemacht werden! Wir werden in den kommenden Wochen ein umfassendes WohnPROgramm vorlegen – angelehnt an unser bereits präsentiertes KinderPROgramm und PflegePROgramm!“,
Landtagsvorschau von Klubobmann-Stv. Christian Samwald
Kinderbetreuung und Pflege sind Kernthemen der kommenden Landtagssitzung Anlässlich einer Pressekonferenz berichtete der stellvertretende Klubobmann der SPÖ NÖ, LAbg. Mag. Christian Samwald, über die Themen der kommenden Landtagssitzung. Für die Sozialdemokratie steht Niederösterreichs Kinderbetreuung weiterhin ganz oben auf der Agenda: „Wir haben bereits im Jänner mit dem KinderPROgramm ein Modell vorgelegt, welches eine echte Wahlfreiheit für Niederösterreichs Familien garantiert. Dass die ÖVP NÖ nun abgeschrieben und einige Punkte aus dem KinderPROgramm, wie etwa die Reduzierung des Eintrittsalters auf 2 Jahre oder aber auch die Verringerung der Gruppengrößen, übernommen hat, ist erfreulich, wir sind jedoch noch lange nicht am
Es braucht echte Anreize in der Pflegeausbildung anstatt halbherziger Almosen!
SPÖ NÖ bekräftigt in puncto Pflegeausbildung ihre Forderung nach einem Entgelt von ca. 1.800 Euro im 1. Ausbildungsjahr nach dem Vorbild der Polizeiausbildung „Die heute präsentierte ÖVP-Pflegeausbildungsprämie, die von 420 Euro auf 600 Euro pro Monat erhöht wird, ist nicht mehr als ein Tropfen auf dem heißen Stein, der weder etwas dazu beiträgt, um das akute Personalproblem im Pflegebereich zu lösen, noch den SchülerInnen und StudentInnen während der Ausbildung hilft, um ein vernünftiges Leben führen zu können“, kommentiert der Arbeitnehmersprecher der SPÖ NÖ, LAbg. Rene Pfister: „Viel mehr braucht es ein echtes Entgelt, das sich an jenem von
SPÖ NÖ fordert NÖ Anstellungs-GmbH für Auszubildende in Gesundheitsberufen
Antrag im Landtag: Anstellung von SchülerInnen und StudentInnen von Gesundheits- und Pflegeberufen während der Ausbildungsdauer mit Entgelt nach Vorbild von PolizeischülerInnen. Wie die Gesundheitssprecherin der SPÖ NÖ, LAbg. Mag. Karin Scheele, bestätigt, wird die SPÖ NÖ morgen einen Antrag zur Schaffung einer Niederösterreichischen „Anstellungs-GmbH“ für die Auszubildenden von Gesundheitsberufen einbringen: „Es ist an der Zeit, dass endlich konkrete Schritte gegen den akuten Personalmangel in Gesundheits- und vor allem Pflegeberufen gesetzt werden! In Zukunft werden SchülerInnen und StudentInnen von Pflege- und Gesundheitsberufen für die Dauer ihrer Ausbildung eine Prämie von insgesamt 600 Euro pro Monat erhalten. Ein Betrag, der
Hundsmüller / Pfister: „Pflege in NÖ mobil und zukunftsfit machen!“
Zukünftig treffen im Pflegesystem Niederösterreichs deutlich mehr Gepflegte auf deutlich weniger Pflegende; die SPÖ sieht die Notwendigkeit, auf die Entwicklung innovativer Modelle zu setzen, damit die Pflege für jeden gewährleistet ist Nicht nur der Bedarf an Pflege wird laut den Prognosen deutlich ansteigen, das Angebot selbst wird gleichzeitig sinken (Anm.: Ärzt*innenmangel). „Auf diese Entwicklung, die die Ansprüche des Pflegesystems fundamental auf den Kopf stellt, müssen wir reagieren. Wir müssen die Möglichkeit schaffen, die Pflege flexibel, mobil und vor Ort anbieten zu können“, meint LAbg. Rene Pfister, Sozialsprecher der SPÖ NÖ. Das niederländische Modell „Buurtzorg“ zeigt laut Pfister vor,
Niederösterreich benötigt Anstellungen pflegender Angehöriger
Nach dem Burgenland ermöglicht nun auch Oberösterreich die Anstellung pflegender Angehöriger. Die SPÖ Niederösterreich fordert schon lange ein derartiges Pilotprojekt in NÖ. Eine 24-Stunden-Pflegekraft für Angehörige ist langfristig nicht finanzierbar Wie Klubobmann Hundsmüller berichtet: „Wir wissen von Fällen, wo Menschen ihren Job aufgeben mussten, um sich 24 Stunden am Tag, sieben Tage in der Woche um Angehörige zu kümmern, da eine 24-Stunden-Pflegekraft über längere Zeit nicht finanzierbar ist. Ein Recht auf Arbeitslosenunterstützung, Mindestsicherung oder sonstige Sozialleistungen haben die Betroffenen in Niederösterreich bis dato nicht. Deshalb ist die ÖVP NÖ dringend aufgefordert, dem Schritt ihrer Parteifreunde in Oberösterreich zu folgen und