01.09.2025
Zonschits: „Bankensterben in Niederösterreich gefährdet die Daseinsvorsorge“
SPÖ NÖ fordert seit Jahren einen Bankomaten in jeder Gemeinde; schwarz-blaue Landeskoalition muss endlich handeln
„Immer mehr Banken schließen in Niederösterreich und mit ihnen verschwindet ein Stück unverzichtbarer Infrastruktur aus unseren Regionen“,
warnt SPÖ-Kommunalsprecher LAbg. Rene Zonschits. Seit 2013 sind im Land fast 200 Raiffeisenbanken verschwunden, knapp 90 Volksbanken und fast 80 Sparkassen. Relativ am stärksten betroffen ist der Volksbanken-Sektor, der mehr als die Hälfte seiner Standorte eingebüßt hat. Insgesamt verzeichnet Niederösterreich im Bundesländervergleich den größten absoluten Rückgang, während etwa Oberösterreich oder die Steiermark deutlich weniger verloren haben.
Zonschits erinnert daran, dass die SPÖ in Niederösterreich, allen voran Landesparteivorsitzender Sven Hergovich, seit Jahren fordert, in jeder Gemeinde zumindest einen Bankomaten zu sichern:
„Doch die schwarz-blaue Landeskoalition schaut tatenlos zu, wie diese Grundversorgung verschwindet. Banken vor Ort sind aber mehr als bloße Geldinstitute: Sie sichern die Bargeldversorgung, verhindern Abwanderung und stärken das wirtschaftliche und soziale Leben in den Gemeinden. Es ist höchste Zeit, dass Mikl-Leitner, Landbauer und Co. ins Tun kommen, bevor die Regionen endgültig ausbluten.“
Teile diesen Beitrag!
Weitere Beiträge
Sonderlandtag zur Teuerung
SPÖ NÖ und FPÖ NÖ bringen gemeinsam Antrag ein Zur Abfederung der massiven Teuerungswelle fordert der Landtagsklub der SPÖ NÖ seit geraumer Zeit Schritte des Landes NÖ ein – die Sozialdemokrat*innen haben bereits
SPÖ NÖ startet zweiten Anlauf für blau-gelben Teuerungsausgleich
Bereits im März forderten SPÖ und NEOS per Dringlichkeitsantrag den blau-gelben Teuerungsausgleich für einkommensschwache Haushalte in NÖ; ÖVP wischte die Soforthilfe von 200 Euro für rund 60.000 Haushalte damals wie heute vom Tisch
Samwald: „Klimaziele gemeinsam erreichen, ohne Menschen in Armut zu drängen“
‚Raus aus dem Öl‘-Antrag der SPÖ NÖ kann als weiterer Baustein auf dem Weg zur Klimaneutralität angesehen werden; substanzloser §34-Antrag der ÖVP verkommt wieder einmal zu einer Farce „Es wird alternativlos sein, einen




