23.09.2026
Landtagsvorschau September von SPÖ-Klubobmann Rene Zonschits
SPÖ NÖ bleibt dabei: Keine Veränderung der Notarztstruktur, wenn nicht mindestens gleichwertige Ersatzstrukturen flächendeckend funktionieren
Im NÖ Landtag wird es am kommenden Donnerstag eine Aktuelle Stunde zur Notarztthematik geben. Für die SPÖ NÖ steht dabei die Versorgungssicherheit der Niederösterreicherinnen und Niederösterreicher im Mittelpunkt, erklärt SPÖ-Klubobmann Rene Zonschits zum wiederholten Mal:
„Unsere Position ist klar: Kein bestehender Notarztstandort darf geschlossen werden, bevor die vorgesehenen Ersatzmaßnahmen nicht flächendeckend umgesetzt wurden!“
Bei der Umsetzung der vereinbarten Ersatzmaßnahmen sind ÖVP und FPÖ gleichermaßen gefordert: ÖVP-Landesrat Anton Kasser verantwortet die Landeskliniken und damit wesentliche Teile der Erst- und Akutversorgung, FPÖ-Landesrat Martin Antauer als NÖGUS-Vorsitzender unter anderem den Ausbau von Acute Community Nursing und mobilen Versorgungsangeboten.
„In beiden Bereichen fehlt es an Maßnahmen. Genau deshalb muss gelten: Erst umsetzen und erproben – und erst dann über Veränderungen bei den Notarztstandorten sprechen“,
so Zonschits. Neue Strukturen und zusätzliche Angebote können selbstverständlich sinnvoll sein, entscheidend ist aber, dass sie auch tatsächlich funktionieren, so Zonschits weiter:
„Erst wenn nachgewiesen ist, dass die neue Struktur zumindest dieselbe Versorgungssicherheit gewährleistet, kann über Veränderungen bei bestehenden Notarztstandorten gesprochen werden. Bis dahin müssen die bestehenden Strukturen erhalten bleiben.“
Klubobmann Zonschits verweist abschließend auch auf eine aktuelle Risikoanalyse von Notärzten. Darin werden insbesondere längere Anfahrtswege, Grenzen des Telenotarztsystems sowie die eingeschränkten Kompetenzen von Notfallsanitätern gegenüber Notärzten als mögliche Risiken genannt. In einzelnen Gebieten wird mit bis zu 30 Minuten längeren Anfahrtswegen gerechnet.
„Gerade solche fachlichen Einschätzungen müssen ernst genommen und in die weitere Vorgehensweise einbezogen werden!“,
schließt Zonschits.
Teile diesen Beitrag!
Weitere Beiträge
Bierbach: „Tierretter brauchen Lösungen – keine Ausreden von FPÖ-Landbauer“
Schwarz-blaue Verweigerungshaltung geht auf Kosten der Tiere „In Niederösterreich können Tierretter kein Blaulicht verwenden, in anderen Bundesländern ist das möglich. Für Tiere in Not bedeutet das unnötig langes Leid und Qualen. Statt das Problem
SPÖ NÖ fordert weitere Maßnahmen zur Hochwasserprävention
Schindele: „Förderung zu Vorsorge spart menschliches Leid und finanzielle Kosten!“ Die Nachwirkungen der Hochwasserkatastrophe im September 2024 sind in Niederösterreich auch fast ein Jahr danach noch vielerorts spürbar. Familien kämpfen nach wie vor mit
Pfister: „EVN verdient auf Kosten der Bevölkerung!“
NÖ Landesenergieversorger fährt nächstes Rekordergebnis ein, während Bevölkerung unter hohen Energiekosten leidet; SPÖ untermauert fünf Forderungen für leistbare Energie Der Gewinn des Landesenergieversorger EVN, der sich mehrheitlich in Landeshand befindet, stieg im ersten Halbjahr




