03.02.2026
Pfister: „EVN-Übergewinne müssen die Stromrechnungen senken anstatt Dividenden finanzieren“
Die SPÖ bringt einen weiteren Antrag im Landtag ein und kritisiert einmal mehr die Untätigkeit von ÖVP und FPÖ
Die SPÖ hat im NÖ Landtag einen Antrag eingebracht, mit dem die Übergewinne der EVN gezielt zur Senkung der Strompreise verwendet werden sollen.
„Während die EVN Milliarden-Gewinne einfährt und nicht weiß, wohin mit dem vielen Zaster, zahlen viele Niederösterreicherinnen und Niederösterreicher seit mehreren Jahren überhöhte Energiepreise“,
kritisiert SPÖ-LAbg. Rene Pfister:
„Dass Schwarz-Blau hier einfach weiter untätig bleibt, obwohl sie als Mehrheitseigentümer der EVN dem schamlosen Treiben ein Ende bereiten könnten, ist nicht zu rechtfertigen und politisches Totalversagen.“
Allein in den vergangenen Geschäftsjahren hat die EVN rund 1,44 Milliarden Euro Gewinn gemacht.
„Diese Übergewinne hätten längst für eine spürbare Entlastung genutzt werden müssen. Stattdessen wurden hunderte Millionen Euro an Aktionäre ausgeschüttet, während Haushalte und Betriebe jeden Cent umdrehen müssen“,
kann Pfister über ÖVP und FPÖ nur den Kopf schütteln.
Der SPÖ-Antrag zeigt jedenfalls konkret, wie rasch geholfen werden könnte.
„Ein wesentlicher Teil der EVN-Gewinne muss künftig direkt bei den Menschen ankommen! Das ist Fakt und funktioniert nur, wenn bei der EVN nicht länger die Dividenden im Mittelpunkt stehen, sondern niedrige Energiepreise für die Niederösterreicherinnen und Niederösterreicher!“,
so Pfister, der betont, dass alles am fehlenden Willen von ÖVP und FPÖ scheitert:
„Ein Energieversorger in öffentlicher Hand hat eine riesengroße Verantwortung! Wir fordern Schwarz-Blau auf, diese endlich wahrzunehmen und die EVN in den Dienst der Menschen zu stellen.“
Teile diesen Beitrag!
Weitere Beiträge
Hergovich/Samwald: „NÖ braucht leistbaren Wohnraum!“
SPÖ fordert einen Zinspreisdeckel von maximal drei Prozent bis zu einer Kreditsumme von 300.000 Euro, ein Einfrieren der Mieten bis Ende 2026 und eine anschließende jährliche Deckelung der Mieterhöhung bei maximal zwei Prozent Ende
Kocevar: Neues Gemeindepaket der Bundesregierung ist ein Marketing-Schmäh
SPÖ NÖ fordert strukturelle Maßnahmen, um die existenzbedrohende finanzielle Situation der Städte und Gemeinden zu bewältigen Als „Marketing-Schmäh“ tituliert SPÖ-Kommunalsprecher Bürgermeister LAbg. Wolfgang Kocevar das gestern präsentierte Gemeindepaket von ÖVP und Grünen: „Dass das
Hergovich/Samwald: Maßnahmen im Wohnbau sind zu begrüßen
Druck der SPÖ wirkt: In Niederösterreich werden aufgrund von Bundesgeldern mehr Wohnungen gebaut als vorerst angenommen; zusätzliche Mittel vom Land NÖ sind trotzdem notwendig Die SPÖ NÖ begrüßt, dass aufgrund der Wohnbau- und Eigentumsoffensive




