28.07.2025
Pfister: „Pflegekräfte arbeiten Teilzeit, weil sie sonst nicht durchhalten – nicht, weil sie, wie Mikl-Leitner sagt, ‚asozial‘ sind“
Weiter warten auf Mikl-Leitners Entschuldigung für ihre Entgleisung; Arbeitsrealität in der Pflege zwingt viele zur Teilzeit
Wenn eine Altenpflegerin nach einer 24-Stunden-Schicht erschöpft nach Hause kommt und ihre Arbeit auf Teilzeit reduziert, um überhaupt weitermachen zu können, dann hat das nichts mit Bequemlichkeit zu tun, sondern mit Überlastung.
„Es ist ein Schlag ins Gesicht für all jene, die im Pflegebereich täglich alles geben, wenn Landeshauptfrau Mikl-Leitner ihnen pauschal vorwirft, dass sie ‚asozial‘ sind“,
kritisiert SPÖ-LAbg. Rene Pfister scharf. Die AK-Studie zeigt klar: Teilzeit ist für viele Pflegekräfte kein Wunsch, sondern pure Notwendigkeit.
Pfister betont, dass es die schwarz-blaue Landeskoalition seit Jahren verabsäumt habe, den Pflegeberuf so zu gestalten, dass Vollzeit überhaupt möglich ist. Schlechte Arbeitsbedingungen, zu wenig Personal, kaum Vereinbarkeit mit Familie – das sind die wahren Ursachen.
„Wer die Realität der Pflege ignoriert, riskiert nicht nur einen Fachkräftemangel, sondern spielt mit der Versorgungssicherheit ganzer Regionen“,
warnt Pfister und verlangt abermals eine Entschuldigung von Johanna Mikl-Leitner:
„Wenn jemand Menschen, insbesondere Mütter, völlig ungerechtfertigt als ‚asozial‘ bezeichnet, dann ist eine Entschuldigung das Mindeste, was man erwarten kann!“
Teile diesen Beitrag!
Weitere Beiträge
Klima-Ausbildung für Jobs der Zukunft
Besuch im Klima-Ausbildungszentrum in Sigmundsherberg Finanzminister Markus Marterbauer, Landesrat Sven Hergovich, Landtagsabgeordneter Michael Bierbach und Landtagsabgeordneter a.D. Josef Wiesinger besuchten am Montag, den 4. August Europas erstes Klimaschutz-Ausbildungszentrum im Bezirk Horn im Waldviertel. BFI-Vorstandsvorsitzender Christian Farthofer und der Leiter des Ausbildungszentrums Martin
Pfister: „Mikl-Leitner soll sich endlich bei den arbeitenden Menschen entschuldigen“
Wer Teilzeit arbeitet, ist nicht asozial, sondern wird von der Politik im Stich gelassen Wenn eine Verkäuferin, ein Pfleger oder ein Fabrikarbeiter in Teilzeit arbeiten, dann tun sie das meist nicht aus Luxus, sondern
Bierbach: „Wer Teilzeit arbeitet, hat keine Wahl – der Verkehr ist mitverantwortlich“
Unflexibler Öffi-Ausbau zwingt viele – vor allem Frauen – in Teilzeitmodelle „Es ist an Zynismus kaum zu überbieten, wenn Landeshauptfrau Mikl-Leitner Menschen, die in Teilzeit arbeiten, als ‚asozial‘ bezeichnet. Denn die Teilzeitstudie der Arbeiterkammer




