28.05.2026
Scheele: „Bei der notärztlichen Versorgung darf es keine Einschnitte geben!“
SPÖ-Antrag zur Absicherung bestehender Notarztstrukturen von Schwarz-Blau abgelehnt
„Wer an der notärztlichen Versorgung rüttelt, gefährdet das Vertrauen der Menschen in ein funktionierendes Gesundheitssystem“,
betont SPÖ-Gesundheitssprecherin LAbg. Mag. Karin Scheele nach dem schwarz-blauen Nein zum SPÖ-Antrag zur Sicherstellung der notärztlichen Versorgung in Niederösterreich. Die SPÖ hatte gefordert, bestehende Notarztstandorte jedenfalls so lange zu erhalten, bis alle im Gesundheitsplan vereinbarten Maßnahmen vollständig umgesetzt und gleichwertige Alternativen tatsächlich funktionsfähig vorhanden sind.
„Der Gesundheitspakt ist hier eindeutig: Es darf nichts geschlossen werden, bevor funktionierende Lösungen geschaffen wurden. Dass ÖVP und FPÖ diesen Antrag ablehnen, ist ein völlig falsches Signal“,
so Scheele. Besonders wichtig sei zudem die flächendeckende Rund-um-die-Uhr-Erst- und Akutversorgung in den Kliniken, stellt Scheele klar:
„Man kann keine Notarztstützpunkte abbauen, solange die 24/7-Akutversorgung nicht dauerhaft an allen Standorten abgesichert ist!“
Während SPÖ-Landesrätin Eva Prischl und die Rettungsorganisationen ihre zugesagten Maßnahmen – etwa im Bereich der Notfallkompetenzschulungen – bereits rasch umgesetzt hätten, blieben viele zentrale Voraussetzungen der zuständigen ÖVP- und FPÖ-Landesräte weiterhin offen.
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