09.10.2026
Spenger: „Geld für Gesundheitsversorgung statt für einen dritten LGA-Vorstand!“
SPÖ NÖ fordert klare Prioritäten: Funktionierende Kliniken statt zusätzlicher Spitzenposten; Schwarz/Blau muss Notarztversorgung absichern
„Während es im niederösterreichischen Gesundheitssystem an vielen Stellen knirscht, will sich die Landesgesundheitsagentur, die sich zu 100 % im Eigentum des Landes NÖ befindet, wieder einen dritten Vorstand leisten. Da stimmen die Prioritäten nicht“,
kritisiert SPÖ-Gesundheitssprecher, LAbg. Mag. Dr. Rainer Spenger:
„Bei der letzten Erweiterung auf drei Vorstandsmitglieder war von rund 340.000 Euro Jahresgage für einen Vorstand die Rede. Dieses Geld wäre in der Versorgung der Patientinnen und Patienten jedenfalls besser aufgehoben.“
Die LGA soll sich auf ihre eigentlichen Aufgaben konzentrieren: Funktionierende Kliniken, ausreichend Personal und eine Erst- und Akutversorgung, die flächendeckend in jedem Krankenhaus rund um die Uhr funktioniert.
„Und gleichzeitig muss sich die schwarz-blaue Landeskoalition darum kümmern, dass die Notarztversorgung im Land nicht ausgedünnt wird. Es darf kein Notarzt-Stützpunkt geschlossen werden, solange nicht ein mindestens gleichwertiger Ersatz tatsächlich vorhanden ist und funktioniert“,
so Spenger. Die Menschen in Niederösterreich würden keine zusätzliche Managementebene brauchen, sondern ein Gesundheitssystem, auf das sie sich verlassen können, so Spenger abschließend:
„Die LGA muss ihre Energie in eine starke Versorgung in den Kliniken stecken – und ÖVP und FPÖ müssen sicherstellen, dass die Notarzt-Stützpunkte erhalten bleiben, solange der versprochene Ersatz nicht steht!“
Teile diesen Beitrag!
Weitere Beiträge
Samwald: „Bauwirtschaft verkommt zu einer Ruine, Land NÖ schaut weiter zu“
SPÖ fordert Wiederaufnahme des sozialen Wohnbaus in NÖ Die neuesten Wohnbau-Meldungen in Österreich sind alarmierend: Lag der Wert bei baubewilligten Wohnungen vor wenigen Jahren noch bei über 85.000, so waren es im vergangenen Jahr
Samwald: „Ausbleibende Maßnahmen befeuern die Mietpreissteigerungen!“
Seit 2010 sind in Österreich die Mieten um satte 69 % gestiegen Eine Analyse der EU-Statistikbehörde bringt ein erschreckendes Ergebnis in puncto Mietpreissteigerungen zutage: Seit 2010 sind die Mieten in Österreich um 69 %
Fischer: „Gemeinden brauchen dringend Hilfe bei Sanierung von Hochwasserschäden!“
Kommunales Investitionsprogramm vom Bund geht mittlerweile vollkommen an Bedürfnissen von Niederösterreichs Städten und Gemeinden vorbei Das kommunale Investitionsprogramm (KIP) der Bundesregierung sieht bis dato vor, dass bei kommunalen Projekten 50 % vom Bund kofinanziert




