01.07.2026
Spenger: „Sportsparbudget des Landes NÖ ist in Zahlen gegossene Visionslosigkeit“
SPÖ warnt vor Kürzungen bei Vereinen, Ehrenamt und Bewegung in Niederösterreich
Der Sport ist weit mehr als ein kleiner Budgetposten. Er ist Gesundheitsfaktor, Wirtschaftsfaktor, Integrationsmotor und Rückgrat des gesellschaftlichen Zusammenhalts, betont SPÖ-Sportsprecher LAbg. Mag. Dr. Rainer Spenger im Rahmen der Budgetdebatte im NÖ Landtag:
„Wer beim Sport spart, spart bei den Vereinen, bei den Ehrenamtlichen, bei Kindern und Jugendlichen und letztlich auch bei der Gesundheit der Menschen!“
Österreichweit generiert die Sportbranche jährlich rund 8 Milliarden Euro an Steuern und Abgaben, sichert 357.000 Arbeitsplätze und schafft eine Wertschöpfung von 24,1 Milliarden Euro. Besonders beeindruckend sei aber die Leistung der Ehrenamtlichen: 580.000 Menschen leisten in 15.000 Vereinen rund 1,9 Millionen Arbeitsstunden und bringen damit rund 2 Millionen Menschen in Bewegung.
„Jeder Euro, der in den Sport investiert wird, kommt vielfach zurück. Kürzungen sind daher nicht nur unverständlich, sondern unverantwortlich“,
kritisiert Spenger. Als Präsident der ASKÖ NÖ kenne er die Sorgen der Vereine aus der täglichen Praxis: Unterstützung werde bei Infrastruktur, Gerätschaften, Trainerförderungen, Nachwuchsarbeit, Wettkämpfen und Bewegungsprojekten dringend gebraucht, weiß Spenger:
„Dach- und Fachverbände können nur das weitergeben, was sie selbst bekommen. Weitere Kürzungen fallen daher eins zu eins auf die Vereine und Sportlerinnen und Sportler zurück.“
Für die SPÖ ist klar: Gerade in schwierigen Zeiten müsse man Prioritäten setzen. Der Sport brauche Erhöhungen statt Kürzungen, Planungssicherheit für die Vereine und bessere Rahmenbedingungen für Athletinnen und Athleten, so Spenger abschließend:
„Der Sport ist kein Bittsteller, sondern Leistungsträger unserer Gesellschaft. Das Sportsparbudget der Jahre 2027 und 2028 ist die in Zahlen gegossene Visionslosigkeit der schwarz-blauen Politik. Deshalb lehnen wir diesen Voranschlag ab.“
Teile diesen Beitrag!
Weitere Beiträge
Samwald zu Warnung der Finanzmarktaufsicht: „Hypo NÖ unter strengere Kontrolle stellen!“
Land darf bei riskanten Immobiliengeschäften der landeseigenen Bank nicht weiter zuschauen – SPÖ fordert volle Transparenz „Wenn selbst die Finanzmarktaufsicht Alarm schlägt, weil Immobilienkredite zu einem wachsenden Risiko für das gesamte Bankensystem werden, dann
Pfister fordert Konjunkturpaket in NÖ, denn: „Arbeitslosigkeit ruiniert Existenzen!“
SPÖ NÖ fordert von der schwarz-blauen Landeskoalition Investitionen in den Wohnbau, Digitalisierung und Bildung Wie aktuellen Medienberichten zu entnehmen ist, ist die Schuldnerberatung weiter sehr gefordert. Die Arbeitslosigkeit gilt dabei als große Schuldenfalle. Wie
Hergovich/Samwald zu Wohnbau in NÖ: Wohn-Krise ist das Ergebnis schwarz-blauer Untätigkeit
SPÖ NÖ fordert massiven Ausbau des sozialen Wohnbaus „Der soziale Wohnbau in Niederösterreich liegt am Boden und die schwarz-blaue Landeskoalition kürzt beim Wohnbau weiter“, analysiert SPÖ-Wohnbausprecher LAbg. Christian Samwald angesichts der aktuellen Zahlen, wonach




