Franz SchnablKerstin Suchan-MayrSicherheit in allen Lebensbereichen

29.01.2026

Suchan-Mayr/Schnabl zu EVN-Preisen: „Schwarz-Blau hat jahrelang zugeschaut – jetzt müssen Energiepreise sofort sinken“

SPÖ NÖ nimmt EVN, ÖVP und FPÖ in die Mangel und fordert sofortige Entlastungen

Die Energiepreise sind der größte Teuerungstreiber für Haushalte und Betriebe in Niederösterreich. Dass die EVN nun ab 1. April einen günstigeren Stromtarif ankündigt, ist ein Schritt in die richtige Richtung – kommt aber um Jahre zu spät und es ist unverständlich, warum das nicht schon ab 1. Februar passiert.

„Die schwarz-blaue Landeskoalition hat über Jahre nichts getan, obwohl sie es hätte tun können“,

sagt SPÖ-Energiesprecherin LAbg. Mag. Kerstin Suchan-Mayr mit Verweis auf den Umstand, dass das Land NÖ rund 51 % an der EVN hält und damit Mehrheitseigentümer ist:

„Statt Entlastung für die Kunden gab es aber steigende Preise und Rekordgewinne für den Konzern.“

Suchan-Mayr betont in weiterer Folge, dass Energiepolitik Standort-, Sozial- und Klimapolitik zugleich ist:

„Und Landesenergieversorger haben dabei einen Versorgungsauftrag, keinen Auftrag zur Gewinnmaximierung! Wenn ein Unternehmen Rekordgewinne schreibt, während eine Familie mehrere hundert Euro zu viel für Energie zahlt, ist das nicht akzeptabel. Eine rasche und spürbare Rückgabe der Übergewinne, etwa durch Gutschriften, wäre das Mindeste! Zudem muss der günstige Energiepreis sofort und nicht erst ab 1. April zur Verfügung stehen!“

Auch SPÖ-LAbg. Franz Schnabl kritisiert das jahrelange Wegschauen:

„Wenn Aktionäre und Vorstände profitieren, während Haushalte die Zeche zahlen müssen, dann läuft etwas grundlegend falsch! Übergewinne eines Landesenergieversorgers sind kein Naturgesetz, sie sind eine politische Entscheidung.“

Der Landtagsklub der SPÖ NÖ hat vor wenigen Wochen seinen NÖ-Plan präsentiert, der beim Thema Energie auf Leistbarkeit statt Gewinnmaximierung, die Rückgabe von Übergewinnen und faire Netzkosten setzt.

„Energie ist Daseinsvorsorge“,

halten Suchan-Mayr und Schnabl abschließend fest:

„Und die Gewinne daraus gehören den Menschen in Niederösterreich – nicht den Aktionären!“

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