DesinformationEva PrischlGesundheit und PflegeHannes WeningerLandtag

28.05.2026

Weninger zu Notarztversorgung: „ÖVP und FPÖ können sich ihre Ausreden aufzeichnen“

SPÖ-Klubobmann fordert von zuständigen ÖVP- und FPÖ-Landesräten Kasser und Antauer endlich konkrete Maßnahmen statt ständigen Abschiebens ihrer Verantwortung

„ÖVP und FPÖ erzählen derzeit bei jeder Gelegenheit, allein SPÖ-Landesrätin Eva Prischl sei für die Notarzt-Thematik verantwortlich. Diese Ausrede können sie sich aufzeichnen“,

erklärt SPÖ-Klubobmann Hannes Weninger.

ÖVP-Vertreter Anton Kasser ist als Finanzlandesrat für die gesamte Finanzierung zuständig. In sein Ressort als Spitalslandesrat fallen konkret die Sicherstellung der Erst- und Akutversorgung, die strukturierten Bedingungen in der Notarztausbildung und die Errichtung der notwendigen Hubschrauberlandeplätze in den Krankenhäusern. FPÖ-Landesrat Martin Antauer wiederum trägt als Vorsitzender des NÖ Gesundheits- und Sozialfonds (NÖGUS) Verantwortung für die Finanzierung und den Ausbau der mobilen Pflege- und Notfallteams (Acute Community Nursing). Verantwortung tragen aber auch ÖVP-Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner und FPÖ-Landesrat Udo Landbauer, weil sie die politische Richtung ihrer Parteien vorgeben und somit auch für den gesundheitspolitischen Rahmen in Niederösterreich verantwortlich sind.

Während SPÖ-Landesrätin Eva Prischl und die Rettungsorganisationen ihre zugesagten Maßnahmen, etwa im Bereich der Notfallkompetenzschulungen, rasch umgesetzt haben, haben die zuständigen ÖVP- und FPÖ-Landesräte Kasser und Antauer im Rahmen ihrer Zuständigkeiten bislang nichts auf den Weg gebracht.

„Deshalb wird es mit der SPÖ NÖ keine Schließung von Notarztstandorten geben! Unser Zugang ist klar: Bei der im Gesundheitsplan 2040+ vereinbarten Neuausrichtung des Rettungs- und Notfallsystems darf nichts geschlossen werden, bevor nicht mindestens gleichwertige, funktionierende und bessere Lösungen tatsächlich vorhanden sind“,

so Weninger. Besonders wichtig ist dem SPÖ-Klubobmann die flächendeckende Rund-um-die-Uhr-Erst- und Akutversorgung in den Kliniken:

„Man kann keine Notarztstützpunkte abbauen, solange zentrale Voraussetzungen im Gesundheitsplan 2040+ noch immer offen sind. Alles andere wäre ein klarer Bruch des Gesundheitspakts und ein Spiel mit der Versorgungssicherheit der Menschen in Niederösterreich.“

Teile diesen Beitrag!

Weitere Beiträge

Pfister zu geschlossenem Corona-Fonds: „Symbol für schwarz-blaues Versagen!“

03.09.2025|Arbeit und Wirtschaft, Gesundheit und Pflege, René Pfister, Sicherheit in allen Lebensbereichen|

Nach Schließung des unsinnigen Corona-Fonds mit 1. September fordert die SPÖ NÖ die sofortige Wiedereinführung des Schulstartgeldes sowie Investitionen in Gesundheit, Wohnen und Arbeit „Was die FPÖ mit dem Corona-Fonds in Niederösterreich aufgeführt hat,

Pfister zu NÖ Pflege: „Gute Arbeitsbedingungen statt Millionenprojekt in Vietnam!“

16.07.2025|Arbeit und Wirtschaft, Gesundheit und Pflege, René Pfister|

Pflegeoffensive in NÖ braucht faire Löhne und Ausbildungsperspektiven „Wer den Pflegebereich in Niederösterreich stärken will, muss in die Ausbildung in Niederösterreich investieren und die Arbeitsbedingungen spürbar verbessern“, betont SPÖ-LAbg. Rene Pfister angesichts des schwarz-blauen

  • LAbg. Rene Pfister vro Landhaus

Pfister zu NÖ Landesgesundheitsagentur: „780 Millionen Euro für ‚sonstiger Sachaufwand‘ schreien nach einer Erklärung“

03.07.2025|Gesundheit und Pflege, René Pfister|

SPÖ kritisiert fehlende Transparenz im LGA-Geschäftsbericht „Wenn im Geschäftsbericht der Landesgesundheitsagentur 780 Millionen Euro unter ‚sonstiger Sachaufwand‘ laufen, aber man nicht weiß, wofür das konkret ausgegeben wird, dann ist das absolut inakzeptabel – politisch