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01.10.2026

Suchan-Mayr: „EVN muss Energie günstiger machen, statt Dividenden zu erhöhen“

Land NÖ ist als Mehrheitseigentümer der EVN gefordert; leistbare Strom- und Gaspreise müssen im Mittelpunkt stehen

Für SPÖ-Energiesprecherin LAbg. Mag. Kerstin Suchan-Mayr setzt die EVN mit ihren heute präsentierten Plänen wieder einmal die falschen Prioritäten: Während der Konzern bis 2030 einen operativen Gewinn von 1,2 Milliarden Euro und eine Dividende von mindestens 1,10 Euro je Aktie anpeilt, leiden viele Niederösterreicherinnen und Niederösterreicher weiterhin unter hohen Energiekosten.

„So lange Strom und Gas für viele Haushalte eine derart große finanzielle Belastung darstellen, muss für einen Landesenergieversorger eines an erster Stelle stehen: Möglichst günstige Energiepreise für die Niederösterreicherinnen und Niederösterreicher. Bevor man Dividenden-Fantasien für das Jahr 2030 präsentiert, muss alles daran gesetzt werden, die Kundinnen und Kunden spürbar zu entlasten“,

so Suchan-Mayr. Da das Land Niederösterreich 51 Prozent der EVN hält und damit Mehrheitseigentümer ist, ergibt sich für Suchan-Mayr daraus auch eine klare politische Verantwortung:

„ÖVP und FPÖ können sich hier nicht zurücklehnen. Als Vertreter des Mehrheitseigentümers müssen sie ihren Einfluss dafür einsetzen, dass die Interessen der Bevölkerung im Mittelpunkt stehen. Leistbare Strom- und Gaspreise müssen wichtiger sein als steigende Ausschüttungen an Aktionärinnen und Aktionäre.“

Suchan-Mayr abschließend:

„Die EVN muss wirtschaftlich solide arbeiten und in Netze, erneuerbare Energie und Versorgungssicherheit investieren. Aber der Erfolg eines Landesenergieversorgers muss sich vor allem daran messen lassen, ob Energie für die Menschen in Niederösterreich leistbar ist – und das ist sie seit Jahren nicht! ÖVP und FPÖ müssen endlich die horrenden Dividendenausschüttungen verhindern!“

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