23.04.2026
Industrie-Schock in Herzogenburg: SPÖ-Pfister fordert sofortiges Handeln statt Zuschauen
Der niederösterreichische Industriefonds muss jetzt umgesetzt werden
Die angekündigte Schließung des Nemak-Werks in Herzogenburg und der Verlust von rund 330 Arbeitsplätzen sind ein massiver Schlag für die gesamte Region. Für LAbg. Rene Pfister steht fest:
„Hier geht es um 330 Schicksale – um Familien, die jetzt vor einer völlig ungewissen Zukunft stehen.“ Pfister verweist auch auf die massiven Folgen für die Stadtgemeinde Herzogenburg: „Neben den Arbeitsplätzen verliert die Gemeinde erhebliche Einnahmen aus der Kommunalsteuer – und das in einer Zeit, in der viele Gemeinden ohnehin finanziell massiv unter Druck stehen. Das ist in Summe eine Katastrophe.“
Scharfe Kritik übt Pfister an der schwarz-blauen Landeskoalition der Unwilligen:
„Dass ein so großer Industriebetrieb zusperrt, kommt nicht aus heiterem Himmel. Die ÖVP-FPÖ-Koalition in Niederösterreich schaut zu, während Arbeitsplätze verloren gehen, anstatt den Wirtschaftsstandort aktiv zu stärken.“
Als Konsequenz fordert Pfister die Umsetzung eines niederösterreichischen Industriefonds:
„Wir brauchen endlich eine aktive Industriepolitik. Der Industriefonds aus dem NÖ-Plan der SPÖ Niederösterreich soll Unternehmen beim Umstieg auf zukunftsfähige, klimafreundliche Produktionsweisen unterstützen und gezielt Investitionen in Zukunftsbranchen ermöglichen. Gleichzeitig müssen Beschäftigte durch Umschulungen und Weiterbildungen abgesichert werden – mit einem klaren Anspruch auf Qualifizierung für neue Jobs.“
Deutliche Worte findet Pfister auch zu den Aussagen von LH-Stellvertreter Udo Landbauer:
„Es ist völlig fehl am Platz, eine solche Tragödie für politisches Kleingeld zu missbrauchen und reflexartig den Umweltschutz verantwortlich zu machen. Wer so agiert, wird der Situation der betroffenen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer in keiner Weise gerecht. Die Menschen in Herzogenburg verdienen in dieser Situation Respekt, Sicherheit und echte Perspektiven – keine Ablenkungsmanöver“,
so Pfister abschließend.
Teile diesen Beitrag!
Weitere Beiträge
Katastrophenfonds aufstocken – Feuerwehren unterstützen
Bei den derzeit wütenden Unwettern in Niederösterreich und den dadurch bedingten Einsätzen unserer Feuerwehren, kommt es naturgemäß zu einem vermehrten Materialverschleiß. Wenn man mit unseren Feuerwehrkommandanten spricht, kommt rasch zum Vorschein, dass man langsam
Was fürs Schweizerhaus gilt, muss auch fürs Rathaus gelten!
Die Einschränkungen für Gemeinderatssitzungen aus der Zeit der strikten Ausgangssperren und der hohen Infektionszahlen haben keine Berechtigung mehr. Deshalb lehnte die SPÖ NÖ die Änderung der Gemeindeordnung im NÖ Landtag ab und forderte eine
Sicherheit in allen Lebenslagen als Anker für die NiederösterreicherInnen
Sicherheit bedeutet nicht nur Schutz vor Kriminalität oder Gewalt – die aktuelle Corona-Krise hat uns gezeigt, dass die Niederösterreicherinnen und Niederösterreicher auch ein soziales Auffangnetz brauchen, wenn sie bspw. von heute auf morgen in




