18.02.2026
Pfister: „EVN kassiert weiter, während Bevölkerung zur Kasse gebeten wird!“
Verbund senkt ab März die Preise weiter; EVN ist im Bundesländer-Vergleich bereits über ein Jahr um fast ein Drittel teurer als die TIWAG
Während bspw. der Verbund den Strompreis ab März weiter senkt, wartet die EVN weiter bis nach der Heizsaison am 1. April. Diese Verzögerung bedeutet, dass sich der Landesenergieversorger pro Sekunde 5,10 € Körberlgeld dazuverdient – spendiert von den Niederösterreicherinnen und Niederösterreicher. Bis Anfang April kommen seit Jahresbeginn rund 40 Millionen Euro an Mehrkosten für EVN-Kunden zusammen. Aktuell hat man die 20-Millionen-Grenze überschritten, wie der EVN-Teuerungs-Zähler der SPÖ NÖ zeigt (nötigfürnö.at/evn/).
„Dass ÖVP und FPÖ die EVN schalten und walten lassen zeigt, wie ernst es diese Parteien mit der Entlastung für die Bevölkerung meinen“,
kann SPÖ-LAbg. Rene Pfister weiter nur den Kopf schütteln:
„Den Schmäh, dass eine Senkung aufgrund technischer Umstellungen nicht früher möglich ist, lassen wir nicht gelten! Die Preise müssen sofort runter!“
Dass es auch gänzlich anders geht, zeigt das Bundesland Tirol, wo der Landesenergieversorger TIWAG bereits seit über einem Jahr um fast ein Drittel günstigere Strompreise anbietet wie die EVN.
„Gerade weil die EVN mehrheitlich dem Land gehört, braucht es einen klaren und verbindlichen Auftrag für dauerhaft leistbare Strompreise“,
so Pfister weiter, der auf den im Landtag eingebrachten Antrag der SPÖ verweist, mit dem eine entsprechende Verankerung in der Satzung der EVN sichergestellt werden soll.
„Fakt ist, dass jeder Monat – gerade bei diesen eisigen Temperaturen – zählt! Mikl-Leitner, Landbauer und Co. sind aufgerufen ihre ausufernde Ballsaison zu beenden und endlich für Niederösterreich zu arbeiten. Von einem Tanzparkett aufs andere zu schweben, während die Niederösterreicherinnen und Niederösterreicher weiter zur Kasse gebeten werden, geht sich nicht aus!“,
so Pfister abschließend.
Teile diesen Beitrag!
Weitere Beiträge
Schnabl zu Hypo NÖ-Gewinnen: „Land muss Verantwortung übernehmen und die Wohnbaukrise beenden“
SPÖ NÖ fordert von ÖVP und FPÖ sowie der Landesbank eine öffentliche Verantwortung statt ständiger Gewinnmaximierung Die Hypo NÖ darf sich im Jahr 2024 über einen Nettogewinn von 64,5 Millionen Euro freuen. „Wenn sich
Suchan-Mayr: „Runter mit den Energiekosten!“
SPÖ NÖ fordert im Landtag eine Obergrenze für Strom- und Gastarife; ÖVP, FPÖ und Grüne lehnen eine Obergrenze ab und lassen Preise weiter durch die Decke rasseln Die SPÖ hat im NÖ Landtag einen
Samwald: „Schwarz-Blau spart den sozialen Wohnbau zu Tode“
2025 wird bei neu gebauten Wohnungen mit einem weiteren Rückgang von 40 % gerechnet; Wirtschaftskammer NÖ spricht laut medialem Bericht von totem Markt „Mikl-Leitner und Landbauer hatten den sozialen Wohnbau in Niederösterreich defacto eingestellt




