02.03.2026
Pfister: „Transparenz im Netz ist Demokratieschutz – aktuelle Fake-Webseite zeigt Handlungsbedarf“
Rechnungshof fordert klare Auskunfts- und Dokumentationspflichten bei Webseiten und Medieninfos; Mikl-Leitner schweigt weiter zu aktuellem Fall rund um ÖVP-Gemeinderat
Im Zuge der Debatte im letzten NÖ Landtag zum Rechnungshof-Tätigkeitsbericht 2025 verweist SPÖ-LAbg. Rene Pfister auf die klaren Empfehlungen des Rechnungshofes zu strengeren Transparenz- und Dokumentationspflichten bei Webseiten, Kampagnen und Medieninformationen.
„Der Rechnungshof hält fest, dass Impressum, Verantwortlichkeiten und Auftraggeber eindeutig nachvollziehbar sein müssen. Gerade im digitalen Raum darf es keine Graubereiche geben“,
so Pfister. Was passiert, wenn Transparenz fehlt und es im Netz keine Regeln gibt, zeige die aufgedeckte Fake-Website rund um Kontroll-Landesrat Sven Hergovich, die von einem ÖVP-Gemeinderat aufgesetzt wurde, so Pfister weiter:
„Wenn im Netz Inhalte verbreitet werden, ohne klar offenzulegen, wer dahintersteht, ist das ein Einfallstor für Desinformation und politische Manipulation. Gerade bei dem aktuellen Fall, wo ein ÖVP-Gemeinderat mit gefälschtem Namen, gefälschter Adresse, falscher Telefonnummer und einem anonymen Hosting-Anbieter herumhantiert hat, zeigt sich, dass es nicht genug Transparenz im Netz geben kann, sodass Derartiges verhindert werden kann!“
Es müsse nun jedenfalls lückenlos aufgeklärt werden, wer tatsächlich hinter dieser Fake-Website steht, fordert Pfister abschließend:
„Der ÖVP-Gemeinderat hat gegenüber dem Anwalt gestanden, die Seite technisch umgesetzt und im Auftrag eines Dritten gehandelt zu haben, dessen Namen er nicht nennen darf. Damit stellen sich zentrale Fragen: Wer hat das beauftragt? Wer wusste davon? Und wer trägt politische Verantwortung? Die Bürgerinnen und Bürger haben ein Recht auf Transparenz und Aufklärung!“
Teile diesen Beitrag!
Weitere Beiträge
Samwald: „Nahversorgung gehört in den Ortskern“
NÖ Plan zeigt, wie Ortskerne wieder lebendig werden und die Versorgung im ganzen Land gesichert bleibt „Wenn der letzte Greißler zusperrt und Wege immer länger werden, verlieren Orte Stück für Stück an Lebensqualität.
35.000 Exemplare des NÖ-Plans bereits im ganzen Land – enorme Resonanz und hunderte neue Inputs aus der Bevölkerung
Der NÖ-Plan des Landtagsklubs der SPÖ Niederösterreich entwickelt sich zum größten Beteiligungsprojekt der letzten Jahre. Bereits 35.000 Stück wurden an die Menschen im Land ausgegeben – und die Rückmeldungen sind überwältigend. Hergovich: „Ein guter
Bierbach zu Debatte um KH Gmünd: „Zuständiger FPÖ-Landesrat Antauer darf nichts schließen, bevor nicht ein mindestens gleich guter Ersatz bereitsteht“
Klare SPÖ-Ansage: Versorgung im Waldviertel sichern, nicht schwächen Im Anschluss an seine heutige Landtagsrede stellt SPÖ-LAbg. und Bezirksvorsitzender Michael Bierbach einmal mehr klar, dass es beim Gesundheitsstandort Gmünd keinerlei Spielraum für Experimente gibt: „Nachdem




