15.06.2026
Samwald: „Jahrelange Versäumnisse im NÖ Wohnbau lassen sich nicht mit einer Aussendung schönreden“
Die präsentierten Zahlen zeigen vor allem den enormen Nachholbedarf beim leistbaren Wohnen in Niederösterreich
„Es ist gut, dass wieder Wohnbauprojekte vorgelegt werden. Das ändert aber nichts daran, dass die schwarz-blaue Landeskoalition den geförderten Wohnungsneubau in den vergangenen Jahren einschlafen hat lassen“,
reagiert SPÖ-Wohnbausprecher LAbg. Mag. Christian Samwald auf die heutige Aussendung von ÖVP-Wohnbau-Landesrätin Teschl-Hofmeister. Samwald erinnert daran, dass Niederösterreich in den vergangenen Jahren einen massiven Einbruch im geförderten Wohnbau erlebt hat:
„Während die Mieten gestiegen sind und immer mehr Menschen Schwierigkeiten haben, leistbaren Wohnraum zu finden, haben Mikl-Leitner und Landbauer viel zu lange zugesehen. Die Folgen dieser verfehlten Wohnbaupolitik spüren heute tausende Niederösterreicherinnen und Niederösterreicher!“
Die nun präsentierten Projekte seien daher kein Grund für Selbstbeweihräucherung, sondern würden vielmehr zeigen, wie groß der Rückstand mittlerweile geworden sei, so Samwald weiter:
„Wenn jetzt tausende Wohneinheiten auf einmal vorgelegt werden, dann macht das vor allem eines deutlich: Der Nachholbedarf beim leistbaren Wohnen ist enorm. Von einer Aufholung der verlorenen Jahre kann noch keine Rede sein.“
Für die SPÖ NÖ brauche es deshalb weiterhin eine konsequente Offensive für leistbares Wohnen, betont Christian Samwald abschließend:
„Die Menschen brauchen keine PR-Aussendungen der schwarz-blauen Landeskoalition, sondern ausreichend geförderte Mietwohnungen zu leistbaren Preisen. Gerade junge Familien, Alleinerziehende und ältere Menschen warten darauf, dass Wohnen in Niederösterreich wieder leistbar wird. Dafür werden wir weiter Druck machen.“
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