12.01.2026
Samwald: „Mieten explodieren weiter!“
Niederösterreich braucht endlich leistbaren Wohnraum
Die aktuelle RE/MAX-Studie zum Immobilienmarkt in Niederösterreich zeichnet ein alarmierendes Bild für Mieterinnen und Mieter. Für 2026 werden bei neu abgeschlossenen Mietverträgen Preissteigerungen von bis zu 4,4 Prozent, im Wiener Speckgürtel sogar von bis zu 5,7 Prozent prognostiziert. Für Christian Samwald, Wohnsprecher der SPÖ Niederösterreich, ist klar:
„Der Mietmarkt ist endgültig aus dem Gleichgewicht geraten – und die schwarz-blaue Landeskoalition schaut tatenlos zu.“
„Während Eigentum für immer mehr Menschen unerreichbar wird, steigen die Mieten Jahr für Jahr deutlich stärker als die Einkommen. Wer heute eine Wohnung sucht, zahlt den Preis für die schwarz-blaue Untätigkeit“,
so Samwald. Die Studie zeige klar, dass die Nachfrage nach Mietwohnungen trotz Kauftrend ungebrochen hoch sei – gleichzeitig werde zu wenig gebaut. Das Ergebnis: steigende Preise und immer weniger leistbarer Wohnraum.
Die RE/MAX-Expertinnen und -Experten bestätigen zudem, dass strengere Kreditvergaberichtlinien viele Menschen vom Eigentum ausschließen.
„Wer kein Eigenheim finanzieren kann, bleibt am Mietmarkt hängen – und dort drehen sich die Preisspiralen munter weiter“,
so Samwald. Gerade junge Menschen und Familien würden dadurch dauerhaft unter Druck geraten.
Für die SPÖ Niederösterreich ist klar: Der Markt allein löst die Wohnfrage nicht.
„Wir brauchen wieder eine aktive Wohnbaupolitik: mehr gemeinnützigen Wohnbau und eine Zweckbindung der Wohnbauförderung“,
fordert Samwald.
Abschließend richtet Samwald einen klaren Appell an die Landesregierung:
„Wohnen ist ein Grundrecht – kein Luxusgut. Wer weiter zusieht, wie Mieten explodieren, verspielt das Vertrauen einer ganzen Generation. Niederösterreich braucht jetzt leistbaren Wohnraum.“
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