28.04.2026
Schnabl zu Stabilitätspakt: „Im Bund dagegen, im Land dafür – die FPÖ stolpert wieder einmal über die eigene Linie“
Wer in Wien von „Kuhhandel“ spricht und in St. Pölten zustimmt, zeigt vor allem eines: politische Orientierungslosigkeit
Zum Beschluss des Österreichischen Stabilitätspakts 2025 im NÖ Landtag übt SPÖ-Finanzsprecher LAbg. Franz Schnabl scharfe Kritik an der FPÖ:
„Im Nationalrat hat die FPÖ den Stabilitätspakt noch als ‚Kuhhandel‘ beschimpft, im NÖ Landtag stimmt sie dafür. Das ist schon bemerkenswert: Während man sich in Wien groß aufspielt, macht man in Niederösterreich zum wiederholten Mal das Gegenteil und geht vor der ÖVP auf die Knie. So viel zum fragwürdigen, freiheitlichen Kurs.“
Für Schnabl zeigt das Abstimmungsverhalten einmal mehr, dass die FPÖ keine Linie hat und sich wie ein Fähnchen im Wind dreht:
„Entweder hält Landbauer von Kickls Ansagen nicht viel oder die Freiheitlichen wissen selbst nicht mehr, wofür sie eigentlich stehen. Erst laut dagegenreden und dann leise dafür stimmen – das ist keine Haltung, das ist politisches Kasperltheater.“
Dabei sei der Stabilitätspakt inhaltlich notwendig und richtig. Er setze die geänderten EU-Vorgaben zur Haushaltsdisziplin um, regle klar, wer welchen Konsolidierungsbeitrag leisten muss, und sorge endlich für mehr Transparenz zwischen Bund, Ländern und Gemeinden, so Schnabl weiter:
„Österreich muss so rasch wie möglich aus dem Defizitverfahren herauskommen. Dafür braucht es klare Regeln, verlässliche Planung und nachvollziehbare Zahlen auf allen Ebenen. Genau das schafft der Stabilitätspakt.“
Denn gerade für Länder und Gemeinden sei Planungssicherheit entscheidend.
„Wenn Verantwortung aufgeteilt, Daten offengelegt und Sanktionen nach dem Verursacherprinzip getragen werden, dann ist das kein ‚Kuhhandel‘, sondern schlicht seriöse Finanzpolitik. Wer das im Bund verdammt und im Land abnickt, macht sich vor allem selbst lächerlich“,
so Franz Schnabl abschließend.
Teile diesen Beitrag!
Weitere Beiträge
Spenger: „ÖVP und FPÖ drücken sich vor der Verantwortung bei Bargeldversorgung!“
SPÖ fordert zum wiederholten Mal: Kein Ort in NÖ darf ohne Bankomat bleiben – schwarz-blaue Landeskoalition muss handeln statt scheinheilig delegieren SPÖ-LAbg. Mag. Dr. Rainer Spenger kritisiert die schwarz-blaue Landeskoalition scharf für ihr
Zonschits zu Gemeinde-Unterstützungsgesetz 2025: „SPÖ erreicht 35 Millionen Euro für NÖ Gemeinden!“
SPÖ NÖ setzt klares Zeichen für kommunale Investitionen und regionale Lebensqualität SPÖ-Kommunalsprecher LAbg. Rene Zonschits zeigt sich erfreut über den wichtigen Verhandlungserfolg von Kontroll-Landesrat Sven Hergovich für Niederösterreichs Gemeinden: „Auf Initiative von unserem SPÖ-Landesparteivorsitzenden
Samwald: „Hochwasserschutz beginnt mit Renaturierung!“
SPÖ fordert nachhaltigen Katastrophenschutz; Landesmittel müssen sinnvoll eingesetzt werden Im Zuge einer Aktuellen Stunde im NÖ Landtag erinnert SPÖ-LAbg. Mag. Christian Samwald angesichts der verheerenden Hochwasserkatastrophe im Jahr 2024 an die Verantwortung der Politik:




