22.10.2026
Spenger: „Schwarz/Blau lehnt im NÖ Landtag den Erhalt von Notarztstützpunkten ab!“
SPÖ NÖ fordert Erhalt der Notarztstützpunkte Retz, Waidhofen an der Ybbs und Ybbs-Persenbeug; keine Schließung, solange mindestens gleichwertiger Ersatz nicht tatsächlich funktioniert
„ÖVP und FPÖ wollten sich mit einem Geschäftsordnungstrick vor einer klaren Abstimmung über den Erhalt der Notarztstützpunkte Retz, Waidhofen an der Ybbs und Ybbs-Persenbeug drücken“,
kritisiert SPÖ-Gesundheitssprecher LAbg. Mag. Dr. Rainer Spenger. Der von Schwarz/Blau eingebrachte §34-Antrag habe mit der eigentlichen Forderung der drei SPÖ-Anträge – dem Erhalt der Standorte – kaum noch etwas zu tun. Deshalb brachte die SPÖ einen Abänderungsantrag ein, der den Erhalt aller drei Standorte ausdrücklich festschreibt.
„Diesen haben ÖVP und FPÖ abgelehnt! Dabei ist unsere Haltung völlig klar: Wir stehen zum Gesundheitsplan 2040+, aber ebenso zu dem vereinbarten Grundsatz, dass bestehende Strukturen erst verändert werden dürfen, wenn eine mindestens gleichwertige Versorgung tatsächlich sichergestellt ist und funktioniert. Und genau dieser Nachweis fehlt“,
so Spenger:
„Kann Schwarz/Blau garantieren, dass die Erst- und Akutversorgung rund um die Uhr funktioniert, genügend qualifizierte Notfallsanitäter vorhanden sind, Flugrettung und alle weiteren Ersatzmaßnahmen rechtzeitig stehen? Und wenn FPÖ-Landesrat Antauer selbst sagt, dass die Acute Community Nurses als wichtiger Baustein erst ab 2028 in den Regelbetrieb gehen, dann kann man nicht bereits am 1. April 2027 funktionierende Notarztstrukturen abbauen. Sicherheit muss vor Geschwindigkeit gehen!“
Spenger abschließend:
„Die Menschen in Retz, Waidhofen an der Ybbs und Ybbs-Persenbeug haben ein Recht auf eine sichere notärztliche Versorgung. Solange die versprochenen Ersatzstrukturen nicht vollständig vorhanden, erprobt und funktionsfähig sind, muss die Pausetaste gedrückt werden! Die SPÖ NÖ wird Seite an Seite mit der Bevölkerung alles unternehmen, um diese Notarztstützpunkte zu erhalten!“
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