Gesundheit und PflegeKarin Scheele

18.12.2025

SPÖ NÖ fordert weiterhin eine gemeinsame Gesundheitsregion Ost

„Es ist unbestritten, dass jedes Bundesland in erster Linie die Hauptverantwortung für die Gesundheitsversorgung der eigenen Bevölkerung trägt. Wer hier politische Verantwortung hat, muss sicherstellen, dass die Menschen im eigenen Bundesland gut versorgt sind“,

stellt SPÖ-Gesundheitssprecherin LAbg. Mag. Karin Scheele klar.

Scheele betont, dass Regeln, Vereinbarungen und Gesetze selbstverständlich einzuhalten seien, warnt aber vor einem reinen Zuständigkeitsdenken:

„Wenn etwa eine Patientin aus dem Industrieviertel schneller einen dringend benötigten Termin in Wien bekommt, dann geht es nicht um Landesgrenzen, sondern um konkrete Versorgung. Verantwortung heißt, solche Realitäten mitzudenken und Lösungen zu organisieren – nicht, sie wegzudiskutieren.“

Scheele fordert in diesem Atemzug erneut eine gemeinsame Gesundheitsregion Ost:

„Niederösterreich, Wien und das Burgenland sind eine gemeinsame Lebens- und Arbeitsregion. Wer ernsthaft Verantwortung für die eigene Bevölkerung übernehmen will, muss daher auch über den eigenen Tellerrand hinausdenken. Eine Gesundheitsregion Ost ist kein Selbstzweck, sondern ein Instrument für bessere Abstimmung, effizientere Planung und mehr Sicherheit für Patientinnen und Patienten. Denn für die SPÖ ist klar: Die Patientinnen und Patienten müssen immer im Mittelpunkt stehen – unabhängig von der Postleitzahl, aber mit der bestmöglichen Versorgung zur richtigen Zeit am richtigen Ort.“

Teile diesen Beitrag!

Weitere Beiträge

Niederösterreich benötigt Anstellungen pflegender Angehöriger

04.07.2022|Gesundheit und Pflege, Reinhard Hundsmüller|

Nach dem Burgenland ermöglicht nun auch Oberösterreich die Anstellung pflegender Angehöriger. Die SPÖ Niederösterreich fordert schon lange ein derartiges Pilotprojekt in NÖ. Eine 24-Stunden-Pflegekraft für Angehörige ist langfristig nicht finanzierbar Wie Klubobmann Hundsmüller berichtet: „Wir