Arbeit und WirtschaftDesinformationGemeinwohlRene ZonschitsSicherheit in allen LebensbereichenUmweltVerkehr

31.08.2026

Zonschits: „Landbauer schürt bei Marchbrücke bewusst falsche Hoffnungen“

SPÖ fordert eine dauerhafte und verlässliche Marchquerung mit seriöser Planung, realistischen Zahlen und gemeinsam mit der Bevölkerung

FPÖ-Verkehrslandesrat ist seit Jahren säumig und glänzt nun mit unrealistischen Versprechen

SPÖ-Klubobmann Rene Zonschits begrüßt grundsätzlich natürlich, dass eine dauerhafte Marchquerung ernsthaft angegangen werden soll, die jüngsten Aussagen von FPÖ-Verkehrslandesrat Udo Landbauer seien jedoch wenig glaubwürdig:

„Seit drei Jahren ist Landbauer für den Verkehr zuständig, passiert ist seitens des Landes bei der Marchquerung nicht das Geringste. Jetzt kündigt Landbauer plötzlich an, das Projekt vorantreiben zu wollen, und sagt gleichzeitig, dass dafür kein Geld vorhanden ist. Glaubhafte Politik sieht anders aus.“

Zonschits warnt davor, der Bevölkerung unrealistische Hoffnungen zu machen:

„Wenn alle Planungen, Behördenverfahren, Prüfungen und die Finanzierung geklärt sind, sprechen wir realistisch von zehn bis 15 Jahren, bis eine Brücke befahrbar sein kann.“ Die regionalen Abgeordneten von SPÖ und ÖVP würden seit Jahren Gespräche mit der slowakischen Seite führen, so Zonschits weiter: „Nicht erst wegen der aktuellen Dürre, sondern weil verlässliche Marchquerungen für unsere Region notwendig sind. Wir suchen nach Lösungen mit Hausverstand, statt die Bevölkerung mit Ankündigungen zu verunsichern.“

Kosten-Ankündigung sehr fragwürdig

Kritik übt Zonschits auch an den kolportierten Kosten. Während aus dem Büro Landbauer von rund 120 Millionen Euro für einen Brückenstandort südlich von Angern die Rede ist, komme eine eigene, regionale Überprüfung auf rund 35 Millionen Euro für die Brücke und die nötigen Zubringer bis zur B8.

„Bevor man große Ankündigungen macht, sollte man seine Hausaufgaben erledigen und vernünftige Zahlen auf den Tisch legen“,

fordert Zonschits Seriosität des blauen Landesrats ein und macht darauf aufmerksam, dass gleichzeitig Verkehrsbelastung, Sicherheitsfragen und die Bedenken der Bevölkerung von Beginn an berücksichtigt werden müssen. Auch Angerns Bürgermeister Robert Meißl steht einem Brückenstandort südlich von Angern natürlich positiv gegenüber, sieht kurzfristig aber auch bei der Fähre eine Lösung:

„Mit geringfügigen Baggerarbeiten könnte die Fähre innerhalb weniger Tage wieder fahren. Gespräche dazu hat es bereits gegeben, die Arbeiten wurden bislang jedoch von slowakischer Seite abgelehnt. Es wäre begrüßenswert, wenn man auch seitens des Landes NÖ eine Unterstützung bekommen würde.“

Zonschits und Meißl abschließend:

„Wir wollen eine dauerhafte und verlässliche Marchquerung – aber mit seriöser Planung, realistischen Zahlen und gemeinsam mit der Bevölkerung. Denn 35 Millionen Euro für eine vernünftige Marchquerung bei Angern und weitere Investitionen in den Brückenstandort Hohenau würden der Region Aufwind geben. Jetzt müssen den Ansagen des Landesrats auch Taten folgen!“

Teile diesen Beitrag!

Weitere Beiträge

Pfister: „Mehrwertsteuer auf Grundnahrungsmittel sofort aussetzen!“

18.07.2023|Arbeit und Wirtschaft, René Pfister, Sicherheit in allen Lebensbereichen|

Günstige Lebens-, Reinigungsmittel und Drogeriewaren haben im Jahresvergleich erneut stark angezogen Der aktuelle AK Preismonitor bei fünf Online-Shops und zehn Super- und Drogeriemärkten zeigt im Juni erneut ein verheerendes Ergebnis: In manchen Geschäften sind

Samwald: „Wohnen wird in NÖ zum Luxus!“

06.07.2023|Christian Samwald, Sicherheit in allen Lebensbereichen|

SPÖ fordert die sofortige Wiederaufnahme des geförderten Wohnbaus, die Zweckwidmung von Wohnbauförderungsmittel und die Anhebung der Einkommensgrenzen für die Subjektförderung   SPÖ-Wohnbausprecher, LAbg. Mag. Christian Samwald, sieht eine bedenkliche Entwicklung der Wohnsituation in Niederösterreich: