11.05.2026
Zonschits zu NÖ Wirtshausprämie: „Wer Wirtshäuser retten will, muss bei den Energiekosten ansetzen“
SPÖ fordert nachhaltige Entlastung für Gastronomie anstatt politischer Inszenierung
Eine aktuelle Profil-Recherche zeigt, dass jedes fünfte mit der schwarz-blauen Wirtshausprämie geförderte Lokal wieder zusperrt.
„Natürlich ist jede Unterstützung für Wirtinnen und Wirte besser als gar keine Hilfe, aber wenn die schwarz-blaue Landeskoalition ihre Wirtshausprämie groß als Rettung für das letzte Gasthaus im Ort verkauft und jedes fünfte geförderte Lokal schließen muss, dann zeigt das deutlich: Das ist keine nachhaltige Wirtschaftspolitik, sondern vor allem politische Inszenierung“,
reagiert SPÖ-Kommunalsprecher LAbg. Rene Zonschits. Gerade die Gastronomie kämpfe massiv mit steigenden Energie-, Personal- und Betriebskosten, so Zonschits weiter:
„Mit einmaligen 10.000 Euro lässt sich hier kein strukturelles Problem lösen. Viele Betriebe brauchen vor allem dauerhaft leistbare Rahmenbedingungen. Wer wirklich helfen will, muss endlich bei den explodierenden Strom- und Energiekosten ansetzen. Warum Mikl-Leitner und Landbauer nicht endlich beim landeseigenen Energieversorger, der EVN, ansetzen, bleibt weiter ein Rätsel.“
Allein in den vergangenen Geschäftsjahren hat die EVN rund 1,44 Milliarden Euro Gewinn gemacht, während Familien, Gastro-Betriebe und die Wirtschaft im Allgemeinen unter den horrenden Energiekosten leiden. Zonschits fordert deshalb erneut, dass die schwarz-blaue Landeskoalition bei der mehrheitlich landeseigenen EVN stärker eingreift:
„Es braucht endlich eine spürbare Entlastung bei Strom und Energie in Niederösterreich. Genau dort müsste Schwarz-Blau ansetzen, um die Gastronomie in Niederösterreich nachhaltig zu unterstützen. Ein populistischer Schnitzelbonus stoppt kein Wirtshaussterben!“
Teile diesen Beitrag!
Weitere Beiträge
SPÖ NÖ fordert weiterhin einen Stopp für Mieterhöhungen
Schwarz-blaues Nein im Landtag lässt zu, dass Mieterhöhungen weiter durch die Decke gehen Der Wohnbausprecher der SPÖ NÖ, LAbg. Mag. Christian Samwald, appellierte in seiner Rede im NÖ Landtag an die Vertreter*innen der anderen
SPÖ NÖ fordert Top-Jugendticket für alle Personen unter 26 Jahre in Ausbildung um 50 Euro
Jugendliche brauchen jegliche finanzielle Unterstützung SPÖ-Verkehrssprecher LAbg. Franz Schnabl forderte im Zuge der Debatte rund um das Top-Jugendticket eine Anhebung des Bezieherkreises von 24 auf 26 Jahre und ein Kostenreduzierung auf 50 Euro: „Junge
Kocevar: „Geld des Bundes muss direkt an die Gemeinden fließen!“
SPÖ NÖ fordert im NÖ Landtag eine angemessene finanzielle Ausstattung von Städten und Gemeinden; ÖVP und FPÖ in Niederösterreich degradieren die Bürgermeister*innen immer mehr zu Bittstellern Niederösterreichs Städte und Gemeinden sind der größte Arbeitgeber




