21.04.2026
Landtagsvorschau April von SPÖ-Klubobmann Hannes Weninger
SPÖ drängt im NÖ Landtag weiter auf eine gemeinsame Gesundheitsregion Ost und fordert ein Ende der Streitereien zwischen Wien und Niederösterreich
„Wer nur schimpft, streitet und klagt, wird zu keiner vernünftigen Lösung kommen“,
findet SPÖ-Klubobmann Hannes Weninger im Vorfeld der Landtagssitzung am kommenden Donnerstag klare Worte zum Patientenstreit zwischen Wien und Niederösterreich. Die SPÖ fordert eine gemeinsame Gesundheitsregion Ost, um allen Patientinnen und Patienten die bestmögliche Spitalsbehandlung zu garantieren. Niederösterreich braucht die Spitzenmedizin und Versorgungskapazitäten in Wien und wieso sollen nicht planbare Routineoperationen von Wienerinnen und Wienern in Niederösterreich stattfinden?
„Die Gesundheitspläne müssen aufeinander abgestimmt und die Finanzierung auf gemeinsame Beine gestellt werden“,
so Weninger. Ein weiterer Tagesordnungspunkt betrifft den Fortbestand der Rund-um-die-Uhr-Akutversorgung in Gänserndorf. „Im Zusammenhang mit der Krankenhausplanung im Weinviertel, darf die Neugestaltung und Neuausrichtung des medizinischen Zentrums Gänserndorf nicht auf der Strecke bleiben:
„Die Notfall- und Erstversorgung muss garantiert sein und das geplante Primärversorgungszentrum das medizinische Angebot in der Region verbessern. Für den stark wachsenden und Richtung Wien orientierten Bezirk Gänserndorf ist vor allem eine gemeinsam geplante und überregional abgestimmte Gesundheitsregion Ost von enormer Bedeutung“,
stellt Weninger klar.
Standortstrategie für Rechenzentren
Die Änderung des NÖ Raumordnungsgesetzes im Zusammenhang mit geplanten Rechenzentren wird die SPÖ NÖ am Donnerstag ablehnen.
„Wollen wir den wirtschaftlichen Anschluss nicht verlieren, braucht es verbindliche und kurze Genehmigungsfristen, klare und transparente Kriterien für Standortentscheidungen und Planungs- und Investitionssicherheit für Entwickler und Betreiber“,
fordert Klubobmann Hannes Weninger eine Standortstrategie. Darüber hinaus kritisiert die SPÖ, dass ÖVP und FPÖ einmal mehr Landesgesetze über Nacht, ohne ordentliches Begutachtungsverfahren und ohne Einbindung der Städte und Gemeinden, ändern.
„Die Gemeindeautonomie wird somit weiter ausgehöhlt und damit massiv in die ureigenste Aufgabe der Kommunen eingegriffen. Das ist höchst unprofessionell und unseriös“,
begründet Weninger das Nein der SPÖ.
Teile diesen Beitrag!
Weitere Beiträge
Pfister zu Pflegebonus in NÖ: „Offenbar fällt es Schwarz-Blau schwer, gute Ideen anzuerkennen, wenn sie von der SPÖ kommen“
SPÖ-Antrag zum Pflegebonus findet nun beinahe wortgleich Eingang bei ÖVP und FPÖ „Wir freuen uns, dass sich die schwarz-blaue Landeskoalition nun endlich bewegt und unsere Forderung zur Absicherung des Pflegebonus übernimmt. Offenbar fällt es
Spenger: „Das Klinikprojekt Wiener Neustadt steht sinnbildlich für ein schwarz-blaues Systemversagen“
Kostenexplosion, Verzögerungen und chaotische Strukturen gefährden moderne Gesundheitsversorgung in Niederösterreich „Der Rechnungshofbericht bestätigt schwarz auf weiß massive Mängel beim Neubau des Universitätsklinikums Wiener Neustadt – von fehlender Planung bis hin zu unklaren Zuständigkeiten“, kritisiert
Scheele: „Bei der notärztlichen Versorgung darf es keine Einschnitte geben!“
SPÖ-Antrag zur Absicherung bestehender Notarztstrukturen von Schwarz-Blau abgelehnt „Wer an der notärztlichen Versorgung rüttelt, gefährdet das Vertrauen der Menschen in ein funktionierendes Gesundheitssystem“, betont SPÖ-Gesundheitssprecherin LAbg. Mag. Karin Scheele nach dem schwarz-blauen Nein zum




