Christian SamwaldEnergieSicherheit in allen LebensbereichenSven HergovichWohnbau

11.03.2026

Hergovich/Samwald: „Niederösterreich ist beim Wohnen mittlerweile das teuerste Bundesland“

Niederösterreich ist bei den Haushaltsausgaben trauriger Spitzenreiter: SPÖ NÖ fordert speziell beim Thema Wohnen entlastende Maßnahmen

Die aktuellen Daten zur Konsumerhebung der Statistik Austria zeigen deutlich, wie stark die Haushaltsausgaben in den vergangenen Jahren gestiegen sind. Gerade in Niederösterreich trifft die Kostenentwicklung viele Familien besonders hart.

„Österreichweit müssen Haushalte heute im Schnitt rund 4.170 Euro im Monat ausgeben – in Niederösterreich sind es gar 4.580 Euro. Damit sind wir trauriger Spitzenreiter“,

erklären SPÖ-Landesparteivorsitzender Kontroll-Landesrat Sven Hergovich und SPÖ-Wohnbausprecher LAbg. Christian Samwald. Hergovich meint weiter, dass es besonders alarmierend sei, dass Niederösterreich auch beim Wohnen mittlerweile österreichweit an der Spitze liegt:

„Niederösterreichische Haushalte geben im Schnitt rund 1.200 Euro pro Monat für Wohnen und Energie aus. Das sind etwa 190 Euro mehr als in Wien – also über 2.200 Euro Mehrkosten pro Jahr. Dass Wohnen ausgerechnet in einem Flächenbundesland teurer ist als in der Bundeshauptstadt, ist ein klares Alarmsignal.“

Die Menschen in Niederösterreich stöhnen aber nicht nur unter den massiven Wohnkosten, weiß Samwald:

„Denn wenn dann noch die EVN mit ihren horrenden Energiepreisen ins Spiel kommt und frecherweise bis zum Ende der Heizsaison wartet, um die Preise zu senken, bleibt am Monatsende immer weniger Geld für den Alltag übrig.“

Für die SPÖ ist jedenfalls klar, dass politischer Handlungsbedarf besteht, betonen Hergovich und Samwald abschließend:

„Speziell der soziale Neubau, der von Mikl-Leitner und Landbauer de facto eingestellt wurde, muss endlich wieder in die Gänge kommen! Daneben braucht es einen, von uns schon oft geforderten Zinspreisdeckel für Häuslbauer- und Wohnkredite sowie eine Zweckwidmung der Wohnbauförderungsgelder! Die Niederösterreicherinnen und Niederösterreicher brauchen Entlastung – und zwar jetzt!“

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