29.09.2026
Hergovich/Zonschits: „Bei Ardo müssen jetzt die Beschäftigten im Mittelpunkt stehen!“
SPÖ NÖ fordert umfassenden Sozialplan; FPÖ-Arbeitsmarkt-Landesrätin Rosenkranz muss endlich ihre Arbeit aufnehmen und alle Möglichkeiten ausschöpfen
Die angekündigte Schließung des Ardo-Produktionsstandortes in Groß-Enzersdorf ist ein schwerer Schlag für die Beschäftigten, ihre Familien und die gesamte Region, erklärt SPÖ-Klubobmann, Bezirksvorsitzender Rene Zonschits:
„187 Menschen sollen ihren Arbeitsplatz verlieren, zusätzlich sind rund 50 saisonale Leiharbeitskräfte betroffen. Hinter diesen Zahlen stehen Menschen und Familien, die jetzt vor einer völlig neuen Situation stehen und rasch Sicherheit und Perspektiven brauchen.“
Für Zonschits ist deshalb klar, dass ein ordentlich ausgearbeiteter Sozialplan das Mindeste sein muss:
„Es braucht faire Lösungen für die Beschäftigten und konkrete Unterstützung dabei, möglichst rasch wieder einen Arbeitsplatz zu finden. Niemand darf mit dieser Situation alleine gelassen werden! Vergessen werden darf hier auch nicht auf die unzähligen Landwirte in unserer Region, die ebenfalls massiv von der Schließung betroffen sind!“
Massiv gefordert sieht SPÖ-Landesparteivorsitzender, Kontroll-Landesrat Sven Hergovich auch die zuständige Arbeitsmarkt-Landesrätin Susanne Rosenkranz von der FPÖ:
„Jetzt muss vonseiten des Landes alles Menschenmögliche in Bewegung gesetzt werden. Gemeinsam mit dem AMS, den Sozialpartnern und den vorhandenen Arbeitsmarktinstrumenten müssen frühzeitig Qualifizierungs-, Vermittlungs- und Unterstützungsmaßnahmen vorbereitet werden. Wenn darüber hinaus eine Arbeitsstiftung oder vergleichbare Maßnahmen notwendig und sinnvoll sind, müssen auch diese Möglichkeiten geprüft werden.“
Hergovich und Zonschits abschließend:
„Für uns steht jetzt nicht die betriebswirtschaftliche Entscheidung eines internationalen Konzerns im Vordergrund, sondern das Schicksal der Menschen, die teilweise seit vielen Jahren an diesem Standort arbeiten. Sie verdienen einen starken Sozialplan und jede Unterstützung, die Land und Arbeitsmarktpolitik leisten können.“
Teile diesen Beitrag!
Weitere Beiträge
Suchan-Mayr/Schnabl zu EVN-Preisen: „Schwarz-Blau hat jahrelang zugeschaut – jetzt müssen Energiepreise sofort sinken“
SPÖ NÖ nimmt EVN, ÖVP und FPÖ in die Mangel und fordert sofortige Entlastungen Die Energiepreise sind der größte Teuerungstreiber für Haushalte und Betriebe in Niederösterreich. Dass die EVN nun ab 1. April einen
Samwald: „Mieten explodieren weiter!“
Niederösterreich braucht endlich leistbaren Wohnraum Die aktuelle RE/MAX-Studie zum Immobilienmarkt in Niederösterreich zeichnet ein alarmierendes Bild für Mieterinnen und Mieter. Für 2026 werden bei neu abgeschlossenen Mietverträgen Preissteigerungen von bis zu 4,4 Prozent, im
Jahresbilanz des Landtagsklubs der SPÖ NÖ
Klubchef Weninger: „Noch einiges nötig für Niederösterreich“ Nach seiner kritischen Halbzeitbilanz zur schwarz-blauen Landeskoalition, die er als „zache Partie“ bezeichnete, präsentiert SPÖ NÖ-Klubobmann LAbg. Hannes Weninger zum Jahreswechsel einen durchaus positiven Rückblick. „Konstruktiv, wenn




