13.05.2026
Zonschits: „Wenn Ehrenamtliche Freibäder retten müssen, hat Schwarz-Blau versagt“
Öffentliche Daseinsvorsorge darf nicht vom Ehrenamt abhängig werden!
SPÖ fordert langfristige Absicherung der Freibäder in Niederösterreich
„Dass in der Stadtgemeinde Pulkau jetzt ein Verein einspringen muss, damit das Freibad überhaupt offen bleiben kann, zeigt vor allem eines: Die Gemeinden werden in Niederösterreich von ÖVP und FPÖ mit ihren Problemen alleine gelassen“,
erklärt SPÖ-Kommunalsprecher LAbg. Rene Zonschits zur Rettung des dort ansässigen Sonnenwaldbades durch einen Förderverein. Anfang des Jahres stand die Schließung des Freibades im Raum, weil die Stadtgemeinde die massiv gestiegenen Betriebs- und Personalkosten nicht mehr stemmen konnte. Erst durch hunderte Vereinsmitgliedschaften und ehrenamtliche Arbeit kann das Bad nun weitergeführt werden.
„Natürlich ist es beeindruckend, wenn sich Bürgerinnen und Bürger so stark engagieren und man kann den ehrenamtlich tätigen Menschen nicht genug Dank aussprechen! Aber öffentliche Daseinsvorsorge darf nicht dauerhaft vom Ehrenamt abhängen“,
so Zonschits. Vielerorts seien Gemeinden mittlerweile gezwungen, kreative Notlösungen zu suchen, um ihre Freibäder irgendwie zu retten, erklärt Zonschits:
„Genau das passiert, wenn die schwarz-blaue Landeskoalition nicht bereit ist, die Kommunen ausreichend zu unterstützen und langfristige Sicherheit zu schaffen! Gerade kleinere Gemeinden stoßen bei steigenden Energie-, Personal- und Sanierungskosten zunehmend an ihre Grenzen.“
Die SPÖ habe deshalb bereits im vergangenen Jahr eine eigene Landesförderung, eine niederösterreichweite Bäderstudie und langfristig planbare Unterstützung für Gemeinden gefordert. Der Antrag sei jedoch von ÖVP und FPÖ abgelehnt worden.
„Während Schwarz/Blau wegschaut, kämpfen Gemeinden und Bevölkerung um jedes einzelne Freibad. Dabei geht es nicht um Luxus, sondern um leistbare Freizeitangebote, Abkühlung in immer heißeren Sommern und sichere Orte, an denen Kinder schwimmen lernen können“,
betont Zonschits abschließend.
Teile diesen Beitrag!
Weitere Beiträge
Zonschits: „Akutversorgung muss zu jederzeit gesichert sein – Gesundheitsregion Ost hat oberste Priorität!“
Gesundheitsplan 2040+: SPÖ trägt Strukturveränderungen nur dann mit, wenn sie echte Verbesserungen bringen Im Zusammenhang mit der Debatte im NÖ Landtag am kommenden Donnerstag rund um den Fortbestand einer 24/7 Akutversorgung in Gänserndorf hält
Landtagsvorschau April von SPÖ-Klubobmann Hannes Weninger
SPÖ drängt im NÖ Landtag weiter auf eine gemeinsame Gesundheitsregion Ost und fordert ein Ende der Streitereien zwischen Wien und Niederösterreich „Wer nur schimpft, streitet und klagt, wird zu keiner vernünftigen Lösung kommen“, findet
Scheele: „Bei der Umsetzung des Gesundheitsplans 2040+ darf es zu keinen Verschlechterungen kommen“
SPÖ NÖ fordert vereinbarte Evaluierung; Gesundheitsversorgung muss verlässlich abgesichert bleiben Im Zuge der Debatte rund um den NÖ Gesundheitsplan 2040+ betont SPÖ-Gesundheitssprecherin LAbg. Mag. Karin Scheele im NÖ Landtag die Notwendigkeit einer raschen und




