13.05.2026
Scheele: „Pflegegeld-Valorisierung ist ein wichtiges Signal!“
SPÖ-Sozialministerin Korinna Schumann hat bekanntgegeben, dass das Pflegegeld für das Jahr 2027 um die volle Höhe der Inflation erhöht wird
SPÖ NÖ begrüßt dies und fordert 2.000 Euro Mindestlohn netto in der Landesgesundheitsagentur
„Die Valorisierung des Pflegegeldes ist ein wichtiger Schritt, um pflegebedürftige Menschen und ihre Angehörigen in schwierigen Zeiten zu entlasten. Gerade angesichts der weiter anhaltenden Teuerungskrise ist es entscheidend, dass Pflegebedürftigkeit nicht automatisch zu einem Armutsrisiko wird“,
erklärt SPÖ-Gesundheitssprecherin LAbg. Mag. Karin Scheele am heutigen Tag der Pflege. Gleichzeitig brauche es auch bessere Bedingungen für jene Menschen, die tagtäglich in der Pflege arbeiten, insbesondere in Niederösterreich, so Scheele weiter:
„Unsere Pflegekräfte leisten Enormes – oft unter hoher Belastung, mit Personalmangel und großem Zeitdruck. Wer jeden Tag Verantwortung für Menschen übernimmt, verdient Respekt, gute Arbeitsbedingungen und eine faire Entlohnung!“
Volle Unterstützung gibt es daher für die Forderung von SPÖ-Landesparteivorsitzendem Sven Hergovich nach einem kollektivvertraglichen Mindestlohn von 2.000 Euro netto für Beschäftigte in der Landesgesundheitsagentur:
„Gerade im Pflegebereich müssen wir endlich dafür sorgen, dass Arbeit auch ein gutes Leben ermöglicht. Wer Vollzeit arbeitet und sich um kranke oder ältere Menschen kümmert, darf nicht finanziell unter Druck stehen.“
Scheele betont abschließend, dass die SPÖ NÖ seit vielen Jahren für Verbesserungen im niederösterreichischen Gesundheits- und Pflegebereich kämpft. Dazu zählen eine echte Personaloffensive, beginnend mit der Bezahlung während der Ausbildung nach dem Vorbild von Polizeischülerinnen und Polizeischülern, ein wissenschaftlich basierter Pflegeschlüssel sowie die Möglichkeit für pflegende Angehörige, beim Land NÖ angestellt zu werden:
„Auch wenn all unsere Forderungen im NÖ Landtag bislang von Schwarz/Blau abgelehnt wurden, werden wir nicht müde werden, Verbesserungen für die Beschäftigten, Pflegebedürftigen und deren Angehörigen zu erreichen.“
Teile diesen Beitrag!
Weitere Beiträge
Spenger: „Das Klinikprojekt Wiener Neustadt steht sinnbildlich für ein schwarz-blaues Systemversagen“
Kostenexplosion, Verzögerungen und chaotische Strukturen gefährden moderne Gesundheitsversorgung in Niederösterreich „Der Rechnungshofbericht bestätigt schwarz auf weiß massive Mängel beim Neubau des Universitätsklinikums Wiener Neustadt – von fehlender Planung bis hin zu unklaren Zuständigkeiten“, kritisiert
Scheele: „Bei der notärztlichen Versorgung darf es keine Einschnitte geben!“
SPÖ-Antrag zur Absicherung bestehender Notarztstrukturen von Schwarz-Blau abgelehnt „Wer an der notärztlichen Versorgung rüttelt, gefährdet das Vertrauen der Menschen in ein funktionierendes Gesundheitssystem“, betont SPÖ-Gesundheitssprecherin LAbg. Mag. Karin Scheele nach dem schwarz-blauen Nein zum
Weninger zu Notarztversorgung: „ÖVP und FPÖ können sich ihre Ausreden aufzeichnen“
SPÖ-Klubobmann fordert von zuständigen ÖVP- und FPÖ-Landesräten Kasser und Antauer endlich konkrete Maßnahmen statt ständigen Abschiebens ihrer Verantwortung „ÖVP und FPÖ erzählen derzeit bei jeder Gelegenheit, allein SPÖ-Landesrätin Eva Prischl sei für die Notarzt-Thematik




