23.04.2026
Hergovich/Scheele begrüßen Antrag zur Absicherung der Notarztversorgung
SPÖ-Antrag will Klarheit und Sicherheit in der notärztlichen Versorgung schaffen
Der Landtagsklub der SPÖ Niederösterreich hat heute einen Antrag eingebracht, um die veränderte Situation in der Notarztversorgung abzubilden. Dieser wird plangemäß im Mai zur Abstimmung gelangen. Sofern es die Mehrheit von ÖVP und FPÖ zulässt.
„Wir setzen mit diesem Antrag einen notwendigen Schritt, um Klarheit und Sicherheit in der notärztlichen Versorgung zu schaffen. Entscheidend ist: Die Umsetzung muss Schritt halten mit den Versprechungen. Solange zentrale Maßnahmen noch fehlen, kann es keine strukturellen Einschnitte geben. Es geht um Verlässlichkeit für die Menschen im Land und um eine stabile Versorgung in allen Regionen. Derzeit ist eine Schließung von Notärzten deshalb nicht möglich. Ich hoffe darauf, dass diese von der Bevölkerung breit unterstützte Position auch bei den Koalitionspartnern ÖVP und FPÖ auf Zustimmung stößt“,
sagt SPÖ NÖ-Vorsitzender Sven Hergovich.
„Unser Antrag verbindet die notwendige Reformbereitschaft mit einem klaren Blick auf die Realität im System. Genau diese konstruktive Zugangsweise braucht es jetzt, weil Sicherheit vor Geschwindigkeit geht. Gleichzeitig ist klar: Ohne den konsequenten Einsatz von Landesrätin Eva Prischl für das Rettungswesen wären viele Fortschritte der letzten Monate nicht möglich gewesen“,
betont Gesundheitssprecherin LAbg. Karin Scheele und führt fort:
„Eine Reform des Notarztsystems muss verantwortungsvoll erfolgen. Sicherheit und Qualität der Versorgung haben oberste Priorität. Ohne geeigneten Ersatz darf es einfach keine Schließung geben. Wer jetzt Standorte schließt, bevor der Ersatz funktioniert, riskiert bewusst Versorgungslücken. Das wäre gesundheitspolitisch unverantwortlich. Am Ende geht es um eine einfache Frage: Steht man auf der Seite der Versorgungssicherheit oder nimmt man Verschlechterungen in Kauf? Wir stehen auf der Seite der Versorgungssicherheit und unserer Notärzte.“
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